Allgemeine Berichte | 24.01.2018, 08:58 Uhr

Polizei Rheinland-Pfalz macht mit Präventionsstreifen gegen Einbrecher mobil

Bürger informiert und sensibilisiert

Solche Hinweiszettel klebten Polizeibeamte an 34 Häuser im Kreis Birkenfeld. Polizeipräsidium Trier
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Mainz. In Rheinland-Pfalz wird etwa 12-mal am Tag eingebrochen. Meist lässt sich jedoch schon mit einfachen Maßnahmen und Verhaltensweisen der Einbruchschutz in Haus und Wohnung verbessern. Die Polizei Rheinland-Pfalz setzt daher auch 2018 auf ein umfassendes Präventionsangebot und informiert unter anderem mit Polizeibeamtinnen und -beamten, die als Präventionsstreifen vor Ort sind.

Um sich vor einem Einbruch zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten. Sicherungstechnik bietet den wirkungsvollsten Schutz vor Eindringlingen, zwingt sie den Täter doch oft zum Aufgeben, noch bevor er in die Wohnung eindringen kann. Rund die Hälfte der Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken. Doch auch Sicherungstechnik will richtig angewendet werden. Denn wer das einbruchsichere Fenster bei Abwesenheit offen lässt, dem hilft auch die beste DIN-Norm nichts.

Die Polizei Rheinland-Pfalz bietet daher ein umfangreiches Beratungsangebot an. Neben individuellen und kostenfreien Sicherungsberatungen zu Hause und Vorträgen und Informationsständen auf Veranstaltungen, sind die Präventionsstreifen in den Wohngebieten wichtige persönliche Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger.

„In den vergangenen zwei Jahren hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zahlreiche Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei für diese Aufgabe beschult“, erklärt LKA-Präventionsexperte Michael von Focht. „Präventionsstreifen kommen grundsätzlich dort zum Einsatz, wo es vermehrt zu Einbrüchen kam und das Sicherheitsgefühl der Anwohner beeinträchtigt ist“, so von Focht weiter.

So wie im November 2017 im Landkreis Birkenfeld: Die Präventionsstreifen zeigten hier nicht nur Präsenz in den Wohnvierteln, sondern standen den Bürgerinnen und Bürgern auch für Fragen rund um das Thema Einbruchschutz zur Verfügung. In mehr als 134 Gesprächen stellten die Beamtinnen und Beamten sicher, dass jeder Bürger gut informiert und sensibilisiert wurde. Darüber hinaus verteilten sie zahlreiche Informationsmaterialien und nahmen Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen entgegen. Eine individuelle und kostenfreie Beratung durch die polizeilichen Beratungsstellen der Polizeipräsidien (https://kriminalpraevention.rlp.de/de/einbruchschutz/wer-hilft-mir/polizeiliche-beratung/) konnte jeder Bürger dann anhand der ausgeteilten Flyer vereinbaren. „Der Einsatz der Präventionsstreifen wurde von den Anwohnern durchweg sehr positiv aufgenommen“, resümiert Michael von Focht. „Schließlich ziehen Polizei und Bevölkerung in Sachen Einbruchschutz am selben Strang.“

Pressemitteilung

Landeskriminalamt

Rheinland-Pfalz

Solche Hinweiszettel klebten Polizeibeamte an 34 Häuser im Kreis Birkenfeld. Foto: Polizeipräsidium Trier

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