Andernacherinnen und Andernacher setzen Zeichen für Demokratie und Menschenwürde
Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für Toleranz“
Andernach. Am Samstag, dem 21. Januar, versammelten sich etwa 150 Bürgerinnen und Bürger aus Andernach zu einer Mahnwache für Demokratie und Menschenwürde auf dem Marktplatz. Dieses Ereignis war Teil einer bundesweiten Bewegung, an der Tausende Menschen teilnahmen, um sich für Menschenrechte, Toleranz und Vielfalt einzusetzen. Anlass für die Demonstrationen war eine Meldung des Netzwerkes „Correctiv“, wonach führende AfD-Politiker in Potsdam ein geheimes Treffen mit Neonazis abgehalten und die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland geplant hatten. Eine ältere Teilnehmerin äußerte sich besorgt über die aktuellen Geschehnisse und betonte die Wichtigkeit, zukünftigen Generationen eine derartige Erfahrung zu ersparen. Die Initiative zu dieser Mahnwache ging von der Gruppe „Omas gegen Rechts“ aus, die sich seit Januar 2018 für Demokratie und gleiche Rechte aller in Deutschland lebenden Menschen einsetzt. Eva Ebener-Klein, Initiatorin der Aktion, betonte die Notwendigkeit, aktiv zu werden und sich gegen rechte Tendenzen zu stellen. Jugendliche des katholischen Pfadfinderverbands Sankt Georg (DPSG) des Stammes St. Michael, die sich für Verantwortung, Mitmenschlichkeit und Inklusion engagieren, nahmen ebenfalls teil. Sie unterstrichen ihre Haltung mit Liedern, die sie zur Gitarre sangen. Christoph Bals, Geschäftsführer von Germanwatch, ermutigte die Anwesenden, sich weiterhin in Andernach für Demokratie und gegen Rechtsextremismus zu engagieren, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen. Viele Teilnehmer empfanden die Mahnwache als ermutigenden Ausdruck des Engagements der Andernacher Bürger für eine lebenswerte und menschliche Heimatstadt in einem friedlichen Europa. Doris Jonas äußerte die Hoffnung, dass die Veranstaltung der Beginn eines lokalen Netzwerks für eine lebenswerte Zukunft sein könnte.BA
Die Initiative zu dieser Mahnwache ging von der Gruppe „Omas gegen Rechts“ aus, die sich seit Januar 2018 für Demokratie und gleiche Rechte aller in Deutschland lebenden Menschen einsetzt.
