Die Bürgerinitiative „Wir gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ informiert
Bürgermeister, Bürgerinitiative und Bahn im konstruktiven Gespräch
Weißenthurm. Kürzlich besuchte Dr. Klaus Vornhusen Weißenthurm, um sich über die konkrete Bahnlärmsituation vor Ort zu informieren und mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinde und Stadt Weißenthurm, sowie Vertretern der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ auszutauschen. Dr. Klaus Vornhusen ist seit dem 1. Februar 2019 der neue Konzernbevollmächtigte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Er folgt auf Jürgen Konz, der neue Aufgaben innerhalb des Konzerns übernimmt. Seit 2005 ist Dr. Vornhusen bereits Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Hessen und übernimmt die Zuständigkeit für Rheinland-Pfalz/Saarland zusätzlich mit einem Büro in Saarbrücken. Dr. Vornhusen informierte sich in der Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm zunächst gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Przybylla sowie Stadtbürgermeister Gerd Heim und Rolf Papen, dem ersten Vorsitzenden der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“, über die Bahnlärmsituation in der Stadt Weißenthurm und dem Unteren Mittelrheintal. Nach der Begrüßung stellte Thomas Przybylla fest: „Wir müssen den Weg einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen Bahn und Bürgern, so wie er in der Verbandsgemeinde und Stadt Weißenthurm bisher so erfolgreich beschritten wurde, gemeinsam fortsetzen. Nur auf einer guten und vertrauensvollen Basis können beiderseitig akzeptable Lösungen gefunden werden.“ Rolf Papen von der Bürgerinitiative fügte an: „Wir sind nicht gegen die Bahn - ganz im Gegenteil. Aber wir brauchen eine leisere und damit akzeptierte und zukunftsfähige Bahn. Mit Ihrem Besuch verbinden wir die Zuversicht, die mit Ihrem Vorgänger Jürgen Konz in dieser Hinsicht bereits erfolgte gewinnbringende Zusammenarbeit fortsetzen zu können.“ Im Anschluss erfolgte die Erkundung entlang der drei Kilometer langen Schienentrasse in Weißenthurm mit dem Vertreter der Bahn und den Vertretern der Verbandsgemeinde, der Stadt und der Bürgerinitiative. Die neuralgischen Punkte, insbesondere in den Bereichen Langfuhr und Rheinufer, wurden besonders intensiv besprochen und inspiziert, aber auch die Bahnhofstraße, in der seit Ende 2018 zur Freude der Anwohner eine neue Lärmschutz-Gabionenwand steht, die den Bahnlärm um circa 15 Dezibel reduziert. In den Jahren davor wurden zudem bereits zwei „Flüsterweichen“ mit beweglichem Herzstück installiert. Thomas Przybylla und Gerd Heim erklärten dabei gegenüber dem Vertreter der Bahn: „Wir konnten in der Vergangenheit einige Erfolge im Kampf gegen den Bahnlärm gemeinsam mit der Deutschen Bahn erzielen. Wir müssen diesen Erfolgen weitere folgen lassen, damit ein Leben an und mit der Bahn auch weiterhin möglich ist.“ Bei einer abschließenden Erörterung zeigte sich Dr. Klaus Vornhusen erfreut über die offene Gesprächsatmosphäre und das konstruktive Miteinander: „Ich nehme aus unserem Gespräch den Eindruck mit, dass wir – trotz naturgemäß unterschiedlicher Sichtweisen – auf jeden Fall weiterhin einen konstruktiven und fruchtbaren Dialog zum Thema Schutz gegen unnötigen Bahnlärm werden führen können. Die in Weißenthurm realisierten Projekte sind fassbarer Beweis der Bereitschaft der DB, konstruktiv an die Fragen der Bürger heranzugehen. In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Begegnungen.“
Pressemitteilung der
Bürgerinitiative „Wir gegen Bahnlärm in der VGWeißenthurm e.V.“
(V.li.n.re.) Dr. Klaus Vornhusen, Thomas Przybylla, Gerd Heim und Rolf Papen in der Langfuhr.
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