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Lüftelberg feiert 25 Jahre Jugendfeuerwehr

Bürgermeister Spilles: „Wir brauchen Euch als Stadt“

18.10.2017 - 11:04

Lüftelberg. Fast auf den Tag ist es genau 25 Jahre her, am 11. Oktober 1992 gründete der heutige Ehrenlöschgruppenführer Johannes Hahnenberg die Jugendfeuerwehr in Meckenheim-Lüftelberg. Die ersten beiden Jugendgruppenleiter waren Michael Jost und Martin Deuster. Gestartet wurde mit 11 Gründungsmitgliedern, 3 Mädchen und 8 Jungen, drei von ihnen sind heute noch aktiv in der Meckenheimer Wehr. Ziel damals wie heute war es, junge Menschen für die Feuerwehr zu begeistern und damit eine Möglichkeit zu schaffen, wo die Mitglieder

der Jugendwehr anschließend nahtlos in den aktiven Dienst übernommen werden konnten. Nach dem Ausscheiden von Martin Deuster aus der aktiven Wehr wurde Norbert Kesternich neuer stellvertretender Jugendgruppenleiter, im folgte 1998 Norbert Schänzer. 1999 übernahm Johannes Hahnenberg die Leitung der Jugendfeuerwehr. Ab dem Sommer 2004 löste André Hahnenberg seinen Vater als Jugendgruppenleiter ab, im Januar 2005 wurde André Hahnenburg offiziell zum Leiter der Jugendfeuerwehr Lüftelberg ernannt. Im August 2007 wurde Ralf Steinert Nachfolger von Norbert Schänzer als stv. Jugendleiter. Seit Sommer 2016 leiten Ralf Steinert und Tobias Selz die Jugendfeuerwehr Lüftelberg, in der derzeit fünf Mädchen und vier Jungen organisiert sind. Insgesamt sind derzeit in der Lüftelberger Wehr 17 aktive Kameraden tätig und neun Mitglieder umfasst die Ehrenabteilung.


Abwechslungsreiches Programm


Den Jugendlichen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, galt es doch nicht

nur Wasserversorgungen aufzubauen, Schläuche zu verlegen, sondern sich auch an verschiedenen Knoten zu versuchen. Es gab eine Ralley über mehrere Stationen und dazu ein Quiz mit verschiedenen Fragen zur Feuerwehr im allgemeinen und zur Lüftelberger Wehr im Besonderen.


Viele Worte des Lobes


Völlig vergrippt ließ es sich Lüftelbergs Ortsvorsteher Siegfried Schwaner nicht nehmen, um der Wehr einen Besuch abzustatten und diese für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement zu würdigen, vor allem freute er sich über die vielen Jugendlichen und hatte auch einen Scheck dabei, bevor man ihn mit besten Genesungswünschen wieder verabschiedete. Der besondere Willkommensgruß von Ralf Steinert galt jedoch Bürgermeister Bert Spilles sowie Wehrführer Günter Wiegershaus sowie dessen Stellvertreter Hans-Peter Heinrichs und Ehrenlöschgruppenführer Johannes Hahnenberg. Bürgermeister Bert Spilles war dann ebenfalls voll des Lobes für das hohe Engagement und betonte, dass es auch das Ziel sein müsse, aktiven Nachwuchs für die Wehr zu gewinnen. Und er betonte, dass es wichtig sei, dass die Arbeit auch Spaß machen müsse und man die Chance habe, hier Teamgeist zu lernen und verantwortungsvoll mit anspruchsvoller Technik zu üben. Ebenfalls bedankte er sich bei den Spendensammlern der Jugendwehr, welche an diesem Tage in Meckenheim unterwegs waren und betonte die Vielfalt der Aufgaben der Wehr. Der Stadtchef wörtlich in seiner Ansprache: „Wir brauchen Euch als Stadt!“ Die Feuerwehr, so Spilles kann nur von Leuten geführt werden, welche eine gute Ausbildung haben.

Günter Wiegershaus stellte fest, dass es schwierig sei, ein passendes Grußwort zu halten, wenn der Bürgermeister schon alles gesagt habe. Ein gut gelaunter Bert Spilles entgegnete dann nur „Ich bin halt im Thema drin.“ Und das ist der Stadtchef ja nun wirklich, denn die Besuche bei der Wehr sind für ihn mehr als eine Pflichtübung, man merkt ihm die Freude sichtlich an, hier auf Problemlöser zu treffen. Ebenfalls voll der lobenden Worte war Heinz Schmitz, ältestes Mitglied der Ehrenabteilung, der für den Nachwuchs ebenfalls viele nette Worte fand. Die fand auch Peter Zachow für die SPD-Fraktion im Rat und gratulierte gleichzeitig im Namen des gesamten Rates. Und er hatte für die Jugendwehr noch ein besonderes Geschenk dabei, Freikarten für das Theatrum Gaudium, welches dem Meckenheimer Urgestein ja bekanntlich besonders am Herzen liegt. Aber auch von der Jugendwehrleitung gab es Geschenke, Thomas Rähse und seine Stellvertreterin Sarah Wiegershaus hatten leckeres Naschwerk aus Bonn sowie ein Feuerwehrauto mit Spezialgeschenken dabei. Hoch zufrieden zeigten sich am Abend Wehrleitung und Verantwortliche über den Tag, während der Nachwuchs in der Jugenddisco abtanzte, galt der Dank den vielen Helfern, so hatte man alleine 25 Torten und Kuchen gestiftet bekommen, die für wenig Geld über die Theke gingen, denn an eines hatte man auch gedacht. Speis und Trank muss sein, und entsprechend der Zielgruppe war dies sehr taschengeldfreundlich. STF

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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