Zwölfter bundesweiter Vorlesetag auch in der Verbandsgemeinde Bad Ems
Bürgermeister lesen in Grundschulen
Bad Ems/Fachbach. Am vergangenen Freitag, 20. November, fand der bundesweite Vorlesetag bereits zum zwölften Mal statt. Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von der Zeitung „DIE ZEIT“, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der bundesweite Vorlesetag mittlerweile über zwei Millionen kleine und große Zuhörer, die von über 90.000 Menschen vorgelesen bekommen. Mit der Aktion soll bei den Jüngsten die Lust am Lesen geweckt werden.
In der Verbandsgemeinde Bad Ems ist das quasi „Chefsache“ – Bürgermeister Josef Oster las an diesem Tag in gleich drei Grundschulen. In der Bad Emser Ernst-Born-Schule, der Grundschule in Arzbach und in der Fachbacher Grundschule. Dort bekam er Unterstützung von den drei zuständigen Ortschefs: Dieter Görg (Fachbach), Franz Lehmler (Nievern) und Hans Hermann Hanisch (Miellen) standen jeweils eine der Klassen als Lesepate zu Verfügung. Die erste Klasse widmete sich mit dem Verbandsgemeindebürgermeister dem Klassiker „Pippi Langstrumpf“ und auch die Zweitklässler hörten von Franz Lehmler einen Lindgren-Klassiker, nämlich „Michel aus Lönneberga“. Dieter Görg nahm die 3. Klasse mit in die „Schule der magischen Tiere“, wobei ihm die Erfahrung durch inzwischen sechs Enkel wohl zugute kam. Die Großen, die vierte Klasse, ging mit Miellens Ortsbürgermeister Hanisch auf Zeitreise. Das Fazit nach einem Kapitel aus „Die Zeitdetektive – Verschwörung in der Totenstadt“: Klassenlehrerin Sabine Loosen muss das Buch wohl nun komplett bearbeiten – die 14 Viertklässler waren eindeutig auf den Geschmack gekommen.
Willi Willig
Verbandsgemeindebürgermeister Josef Oster las in der ersten Klasse den Klassiker „Pippi Langstrumpf“.
