„Wir für Rheinbach“
Bürgerstiftung sucht Lehrer
Grundschul-Unterricht in „Kölscher Sprooch“ geplant
Rheinbach. Dialekte in Deutschland haben schon immer eine besondere Bedeutung, zeigen sie doch deutlich die Herkunft eines Menschen und stiften so Identität. „Die kölsche Sprooch ist ein Erkennungsmerkmal aller Menschen, die im Rheinland leben“, so der Erste Vorsitzende der Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ und Bürgermeister Stefan Raetz. Dafür setze sich die Bürgerstiftung aktiv ein. Man wolle den Dialekt erhalten und an die kommenden Generationen weitergeben.
Monatliche Aufwandsentschädigung
Die Bürgerstiftung bittet daher um Mithilfe. Wer gerne Schülerinnen und Schülern an einer Grundschule aus dem Rheinbacher Stadtgebiet Unterricht in „kölscher Sprooch“ anbieten möchte, wendet sich bitte per Mail an thomas.spitz@stadt-rheinbach.de. Eigens dafür werde die Bürgerstiftung eine monatliche Aufwandsentschädigung zahlen, verriet Raetz, denn man nehme diesen Auftrag ernst. Eine Befragung der Grundschulen habe ergeben, dass dieses Unterrichtsfach nachgefragt sei und man es schon deshalb anbieten sollte.
Die Bürgerstiftung finanziert in Rheinbach viele unterschiedliche Projekte von der Nestschaukel für einen Kindergarten über ein Spielgerät für den Altstadtplatz bis hin zu Seniorenbänken an den Haltestellen des Stadthüpfers oder einer Rikscha für ältere Menschen, die gerne noch einmal das Erlebnis Fahrrad erfahren möchten. Die hierfür benötigten Erträge stammen aus den Kapitalerträgen der Einlagen und natürlich auch aus dem Bürgerlauf und dem äußerst erfolgreichen Sommerkino.
Pressemitteilung
Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“
