Öffentliche Bücherei St. Martin in Rheinbach
Bundesweiter Vorlesetag
Rheinbach. Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages veranstaltete die Öffentliche Bücherei St. Martin in Rheinbach in Kooperation mit der Buchhandlung Kayser, welche die vorgelesenen Bücher stiftete, auch in diesem Jahr wieder ein volles Programm.
Insgesamt rund 350 Kinder durften sich bei 14 Lesungen auf spannende Geschichten freuen, die von den Vorlesepaten in mittelalterlicher Atmosphäre im Rheinbacher Hexenturm, sowie in den Räumen der Bücherei vorgetragen wurden.
So las am Donnerstag der stellvertretende Bürgermeister Claus Wehage, einer 5. Klasse des St Joseph Gymnasiums aus dem Klassiker „Robinson Crusoe“ vor, und erweckte die Geschichte von Schiffbruch, Kannibalen und Freundschaft eindrucksvoll zum Leben.
Als nächstes durfte sich die Klasse 5 der Gesamtschule auf eine fantastische Reise ins Weltall freuen, die ihnen die Leiterin des Rheinbacher Glasmuseums Dr. Ruth Fabritius aus dem Buch „Linus Lindbergh und der Riss in der Zeit“ von Tobias Elsäßer vorlas.
Am Freitag las in der Bücherei Birgit Formanski aus dem Buch „Der Ruf des Kulanjango“ von Gill Lewis und entführte die Kinder des Städtischen Gymnasiums nach Schottland zu einer tollen Geschichte über Freundschaft, Rettungsaktionen und Fischadler.
Danach ging es fantastisch zu, als sich in dem Buch „Gefährliche Kaninchen - Lakritze zum Frühstück“ von Kirsten John die Hauptpersonen Max und Leonie auf Trolljagd in Dänemark machen. Die 5. Klasse des Städtischen Gymnasiums hörte gebannt Wolfgang Rösner von der Stadt Rheinbach zu, der ihnen von einem gefährlichen Troll erzählte, der sich als übergroßer, extrem haariger Meteorologe aus dem Nachbarhaus herausstellte.
Ziel des Bundesweiten Vorlesetages ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und findet seit 2004 jedes Jahr im November statt.
Die Bücherei lobt alle Vorlesepaten, die sich auch in diesem Jahr wieder für die Aktion eingesetzt haben.
