„Uns he im Tal kritt me net under“ -„Bauarbeiterinnen“ hatten sogar Kuchen-Brücken mitbegracht
Bunte Möhnenschar erobert das Rathaus der Kreisstadt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zwei Jahre lang hatten Bürgermeister Guido Orthen und die Ortsvorsteher der Kreisstadt aus bekannten Gründen „Ruhe“ vor einem Schwarm jecker Wiever, doch jetzt war es vorbei mit der Beschaulichkeit: wie ein buntes Überfallkommando enterten die Möhnenvereine des Stadtgebietes das Rathaus und brachten urwüchsige Fastelovendsstimmung ins altehrwürdige Gemäuer. Guido Orthen begrüßte die Möhnen wie immer mit einem flotten Reimvortrag auf platt, der trotz des freudigen Anlasses auch auf Pandemie und Flut einging: „Die Solidarität, die war wie ein Wunder, uns he im Tal kritt me net under. He hält me zusamme, ejal watt och kütt – ob im Schlamm, im Dreck oder in der Bütt. Drum tue ich euch fröhlich kund: unsere Stadt, sie wird wieder bunt! In diesem Sinne, so ist es Brauch, übergebe ich Rathaus und Schlüssel auch!“ Obwohl die Möhnen auf der Jagd nach Schnittkrawatten waren, waren sie keinesfalls mit leeren Händen gekommen – im Gegenteil.
Gebäck, Schnittchen und Live-Musik
So hatte beispielsweise die Ahrweiler Möhnenschar eine Reim-Begrüßung für den Stadtchef vorbereitet und die schon beim Empfang der Landrätin überaus begehrten „Überlebenspillen“ im Gepäck. In Anlehnung an die zahlreichen, zumeist Flut-bedingten Baustellen in Bad Neuenahr-Ahrweiler, tauchten die „Heppinger Käslöffele“ stilecht als Bauerbeiterinnen auf und servierten dem Bürgermeister, aber auch dem ersten Beigeordneten Peter Diewald sowie den Ortsvorstehern süße Kuchen-Brücken – verbunden mit der Hoffnung, dass bald auch alle „echten Brücken“ wieder stehen. Im Gegenzug verlieh Guido Orthen etliche der begehrten, städtischen Sessionsorden. Nach einem stimmungsvollen Vormittag bei Gebäck, Schnittchen und Live-Musik vom „Kölschen Jung vun d`r Ahr“ ging es für die Möhnen bei den Zügen oder Sitzungen in ihren Heimatorten weiter mit einem langen und ausgelassenen Weiberdonnerstag.
Auch der Musik- und Mitsingfaktor kam alles andere als zu kurz
Alle Möhnenvereine wusste mit ihren bunt-kreativen Kostümen zu überzeugen.
Da staunte der Bürgermeister: aus Heppingen gab es eine ganze Ladung neuer Ahrbrücken – wenn auch „nur“ aus leckerem Kuchen.
Natürlich hatten auch Bürgermeister, Beigeordneter, Ortsvorsteher und Mitarbeiter ein Lied für die Möhnen vorbereitet.
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