Allgemeine Berichte | 13.02.2026, 14:45 Uhr

Bunte Stimmung bei der Möhnensitzung in Waldorf

Ein tolles Programm wurde geboten.  Foto: privat
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Waldorf. Punkt 14.11 Uhr war es so weit: Mit einem dreifach donnernden „Waldorf Alaaf!“ eröffnete Obermöhn Regina Mehren die diesjährige Möhnensitzung und begrüßte die zahlreich erschienenen Närrinnen im festlich geschmückten Saal. Die Stimmung war von Beginn an ausgelassen – ganz so, wie es sich für Weiberfastnacht gehört.

Gleich zu Beginn richtete Regina Mehren herzliche Worte des Dankes an das DJ-Team, das spontan für den erkrankten DJ Tom eingesprungen war. Gleichzeitig gingen die besten Genesungswünsche an DJ Tom, der krankheitsbedingt aussetzen musste. „Werd schnell wieder fit – wir brauchen dich!“, rief die Obermöhn unter großem Applaus in den Saal.

Mit einem schwungvollen Gardetanz begeisterten die Tanzgarde das Publikum. Präzise Schritte, farbenfrohe Kostüme und akrobatische Hebefiguren der Kripper Tabzgarde sorgten für staunende Gesichter.

Ein besonderes Highlight war der Showtanz der Garde, der das Publikum mit einer mitreißenden Choreografie von den Stühlen riss.

Kulinarische Stärkung

Zwischen den Programmpunkten stärkten sich die Möhnen bei Kaffee, Kuchen und liebevoll belegten Schnittchen. Die Mischung aus närrischem Programm und gemütlichem Beisammensein verlieh der Sitzung ihren ganz eigenen Charme.

Für große Heiterkeit sorgte das humorvolle Quizformat „Wer schnappt sich die Million?“ mit Ute Nachtsheim und Regina Mehren. Kandidatin Ursula trat mit einer geballten Ladung Selbstvertrauen an – und bewies Schlagfertigkeit, die dem Publikum zahlreiche Lacher entlockte.

„Honigsüß“ wurde es beim Auftritt der ältesten Akteurinnen der Möhnensitzung. Als fleißige Bienchen verzauberten sie mit ihrem Bienentanz das Publikum und bewiesen eindrucksvoll, dass Karneval keine Altersgrenze kennt.

Auch der VG-Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen. Mit einer kleinen Büttenrede erntete herzhafte Lacher.

Wortwitz und Zeitgeist

Beim Zwiegespräch „Aufstehen-Kaffee-Zeitung“ drehte sich alles um eine Todesanzeige, bei der ein einziger Buchstabe für turbulente Missverständnisse sorgte. Sprachwitz und pointierte Dialoge machten diesen Programmpunkt zu einem weiteren Höhepunkt.

Mit „Work Life Balance“ griffen die Akteurinnen augenzwinkernd die Herausforderungen moderner Arbeitswelt auf und zeigten, dass sich Privatleben, Beruf und Vereinsarbeit durchaus karnevalistisch vereinen lassen.

Unter dem Motto „Expedition Alaaf“ wurde das närrische Treiben humorvoll mit dem Verhalten von Dschungeltieren verglichen. Die Analyse der feiernden Karnevalisten sorgte für zahlreiche Parallelen – sehr zur Freude des Publikums.

Wie turbulent es im „Waldorf-WhatsApp-Chat“ zugeht, zeigte eine weitere Darbietung. Zwischen Sprachnachrichten, Emojis und Missverständnissen spiegelte sich der moderne Dorftratsch wider – pointiert und herrlich überzeichnet.

Zum großen Finale versammelten sich alle Mitwirkenden noch einmal auf der Bühne. Regina Mehren bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Nach dem gemeinsamen Abendessen klang die Möhnensitzung bei Musik und Tanz mit dem DJ-Team in gemütlicher Runde aus.

Fazit: Waldorf hat einmal mehr bewiesen, dass Tradition, Humor und Gemeinschaftssinn beim Karneval Hand in Hand gehen – und dass die Möhnen wissen, wie man feiert. Waldorf Alaaf!

Foto: privat

Foto: privat

Ein tolles Programm wurde geboten. Foto: privat

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