Allgemeine Berichte | 05.12.2017

Die „Strickgruppe Nadelfieber“ zaubert wärmende modische Accessoires für Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen

Bunte Wollknäule und Nadelgeklapper für einen guten Zweck

In geselliger Runde wird gestrickt und gestrickt.- MIH -

Hillscheid. Einmal im Monat treffen sie sich, die Frauen der „Strickgruppe Nadelfieber“ der Bürgergemeinschaft Mach mit e. V. im Kannenbäckerland. Seit 2011 ist das monatliche Treffen ein Termin, auf den sie sich freuen. Bis zu 14 Frauen finden sich dann im Hillscheider Rathaus ein, bewaffnet mit Stricknadeln und Knäulen bunter Wolle. Dort zaubern sie mit dem Geklapper der Nadeln im Jahresverlauf rund 200 farbenfrohe wärmende modische Accessoires für Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Ute Wörsdörfer als treibende Kraft der Gruppe hatte über sich über eine zentrale Stelle in Berlin die Einrichtungen unserer Region nennen lassen, die an Spenden der fleißigen Damenrunde interessiert sind. So nahm sie Kontakt zu den Häusern auf. Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Die Kinder und Jugendlichen schreiben einen Wunschzettel mit Ihrem Namen und dem gewünschten Accessoire. Diese werden gesammelt und an die strickfreudigen Hillscheider Damen weitergeleitet.

Wärmende Accessoires von Kopf bis Fuß

Und dann geht’s los. Es wird die passende Wolle gekauft, die Maschen aufgeschlagen und in schönen Mustern wollene kleine Kleidungsstücke von Kopf bis Fuß wie zum Beispiel Mützen, Arm- oder Beinstulpen, Fingerlinge, Handschuhe, Schals und Socken gezaubert. Meter für Meter wickelt sich der Wollfaden vom Knäuel und Zentimeter für Zentimeter wächst das kleine Kunstwerk aus Wolle. In der lustigen Damenrunde wird natürlich fröhlich geplaudert und die etwas nadelfesteren Strickerinnen leisten im regen Austausch gerne den anderen Hilfestellung bei kniffligen Maschen und Mustern.

Stricken hält geistig fit

„Wir lernen voneinander und durch die Konzentration auf die Nadeln und Wolle in Koordination mit dem Bewegungsablauf bleiben wir geistig fit. Und statt nur alleine zuhause zu stricken, tun wir das einmal im Monat in der Gemeinschaft.“, sagt Ute Wörsdörfer. Sie selbst strickt täglich drei bis vier Stunden. Ein Leben ohne die geliebten Stricknadeln ist für sie undenkbar. Dabei ist es ihr sehr wichtig, dass die Gruppe anderen Menschen hilft und ihre Fertigkeiten für einen guten Zweck einsetzt. „Wir wollen etwas Gutes tun mit unserem Hobby. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Kinder sich freuen, wenn wir Ihnen Ihre Wünsche erfüllen und persönlich übergeben können.“, freut die engagierte Frau. Um diese Freude zu erleben, fahren sie bis in den hohen Westerwald. Der unermüdliche Einsatz der Gruppe hat schon vielen Kindern und Jugendlichen zu einem wunderschönen und einzigartigen Unikat verholfen, denn die Damen verstehen ihr Handwerk. Für die katholische Kirche Höhr-Grenzhausens stricken sie übrigens auch Babyschuhe für die Neugeborenen. Zum Jahresabschluss beim letzten Treffen im Dezember lassen sie das Jahr bei einem gemeinsamen Essen dann gemütlich ausklingen, um dann gestärkt und tatkräftig im neuen Jahr wieder vielen jungen Menschen eine Freude zu bereiten.

Oft bekommt die Strickgruppe eine Dankeschön-Karte.

Oft bekommt die Strickgruppe eine Dankeschön-Karte.

Gerne erfüllen die Strickerinnen die individuellen Kinderwünsche.

Gerne erfüllen die Strickerinnen die individuellen Kinderwünsche.

In geselliger Runde wird gestrickt und gestrickt.Fotos: - MIH -

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Anzeige Uhren Vintage
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi
Media-Auftrag 2026/27
Heizöl/Diesel/Holzpellets
10 Jahre NOWI
Titelanzeige
Stellenanzeige Servicekräfte
Empfohlene Artikel
Eine Offroad-Nutzung ist nur auf ausgewiesenen Flächen oder mit Genehmigung erlaubt.
36

Quads erfreuen sich gerade im Sommer großer Beliebtheit, sowohl im Freizeitbereich als auch im Straßenverkehr. Gleichzeitig bergen sie erhebliche Risiken: Insbesondere bei Fahrfehlern oder mangelnder Erfahrung kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Weiterlesen

Der Baum der Adenbachhut mit der St. Laurentius Kirche im Hintergrund. Fotos: DU
22

Ahrweiler/Kreis Ahrweiler. Wenn sich der April seinem Ende zuneigt und der Mai in den Startlöchern steht, wird in zahlreichen Orten des Kreises Ahrweiler das althergebrachte Mai-Brauchtum zelebriert. Fester Bestandteil dieser Traditionen ist das Aufstellen eines bunt geschmückten Maibaums, der hoch über dem jeweiligen Ort thront. So etwas wie die „Maibaum-Hauptstadt“ ist zweifellos Ahrweiler, wo gleich vier Exemplare der vier Huten Ahrhut, Niederhut, Adenbachhut und Oberhut die Stadt verzieren.

Weiterlesen

Zum 33. Mal durfte das Organisationsteam von St. Peter zusammen mit Diakon Andreas Schlösser zahlreiche Bikerinnen und Biker bei strahlendem Sonnenschein willkommen heißen. Foto: privat
27

Andernach. Zum 33. Mal durfte das Organisationsteam von St. Peter zusammen mit Diakon Andreas Schlösser zahlreiche Bikerinnen und Biker bei strahlendem Sonnenschein willkommen heißen. Bereits ab 9:00 Uhr morgens füllte sich der Platz rund um die Kirche St. Peter mit einer beeindruckenden Vielzahl an Motorrädern und ihren Fahrerinnen und Fahrern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
35

Die DB InfraGO informiert über das geplante Bauprogramm und den Ersatzverkehr

Infomobiltour zur Generalsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer

Region. Die DB InfraGO startet in knapp zwei Monaten mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. In der Zeit vom 10. Juli bis zum 12. Dezember 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 160 Kilometer langen Strecke zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen.

Weiterlesen

Symbolbild.
22

Vier neue Windräder werden in der Gemeinde Sarmersbach gebaut und betrieben

Für mehr Ökostrom: SGD Nord genehmigt neue Windräder im Kreis Vulkaneifel

Vulkaneifel. Nach umfassender Prüfung des Antrags hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun grünes Licht gegeben: Die „wpd Windpark Sarmersbach Repowering GmbH & Co. KG“ darf auf dem Gebiet der Gemeinde Sarmersbach im Kreis Vulkaneifel vier neue Windenergieanlagen bauen und betreiben. Die fünf bestehenden Anlagen sollen zurückgebaut werden. Um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen, wurden 27 Fachstellen befragt.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
Rund ums Haus
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Werksverkauf Anhausen
Minijob
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige "Rund ums Haus"
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre Nowi
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Löhr Meckenheim