179. Rheinbacher Herbstkirmes

Bunter Spaß für Groß und Klein

18.09.2019 - 10:35

Rheinbach. Eröffnet wurde die diesjährige Kirmes traditionell mit dem offiziellen Fassanstich. Diese Aufgabe übernahm Thomas Spitz von der Stadtverwaltung, der die Kirmeseröffnung auch moderierte.

Spitz begrüßte die anwesenden Kirmesbesucher, auch im Namen von Bürgermeister Raetz, der über das Wochenende verreist war.

Er wies in seiner Ansprache auf die lange Tradition der Rheinbacher Herbstkirmes hin, die sich in diesem Jahr zum 179. Mal jährte.

Unterstützt wurde Spitz von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Kurt Strang, Astrid Faßbender, Jürgen Gulba, Melanie van Leewen, Jannette Kirstein und Monika Kuhn.

Auch die im Vorruhestand befindliche frühere Mitarbeiterin in der Verwaltung, Marga Frings, ließ es sich nicht nehmen, mitzuhelfen, so wie sie es auch in den letzten 18 Jahren getan hat.

Marktleiter war, so wie auf einer jeden Kirmes in Rheinbach, Horst Reichling, der diesen Posten schon seit 2008 bekleidet, mit seinem Assistenten Gerhard de Fries. Federführend für die Durchführung der Kirmes von der Verwaltung ist Claudia Floss, die sich auch tatkräftig beim Verteilen des Biers betätigte.

„In den letzten Jahren haben wir immer 50 Liter Bier spendiert, die aber von der Menge her nicht getrunken wurden. Deshalb haben wir in diesem Jahr auf ein 20 Literfass umgestellt“, so Spitz. Begleitet wurde die Kirmeseröffnung vom Spielmannszug Rheinbach e.V. unter der Leitung von Holger Schneider und dem 2. Vorsitzenden Erich Zimmer.

Auch die politischen Parteien aller Fraktionen waren zur Kirmeseröffnung gekommen, darunter die stellvertretende Landrätin Silke Josten-Schneider.

„Der Umgang mit den Schaustellern ist sehr direkt. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Wir haben auch in diesem Jahr dafür gesorgt, dass wir auch wieder neue Attraktionen bekommen haben“, so Reichling.

Viele unterschiedliche Attraktionen mit rund 50 Schaustellern aus ganz Deutschland präsentierten sich auf der traditionellen 179. Herbstkirmes in Rheinbach.

Auf ca. 5000 qm Fläche auf dem Prümer und Himmeroder Wall und der Pützstraße hatte die Stadt Rheinbach wieder für ein tolles Angebot für die Gäste gesorgt.

Hierzu zählt die Riesenschaukel „Avenger“ und auch die erst vier Monate alte „Timemachine“ von David und Jeffrey Luxem, die nach Pützchens Markt in Rheinbach ihren zweiten Einsatz hatte.

„Wir suchten ein kompaktes Fahrgeschäft, das man mit wenigen Leuten aufbauen kann und doch eine Attraktion darstellt.

Die Geschwindigkeit kann so hochgefahren werden, dass so manch einer Probleme mit dem Magen bekommen kann. Das Gefährt ist einzigartig in Deutschland“, erklärte David Luxem während eines Rundgangs.

Fahrgeschäfte wie „Night Style“, „Break Dance“ oder „Best XXL Executive Schaukel“ gehörten ebenfalls zu den Highlights der Kirmes.

Das Angebot von Leckereien oder

Deftigem vom Grill ließ auch keine Wünsche übrig. Für die Kleinen waren auf der Pützstrasse und auf den Wällen Kinderkarussells aufgebaut.

Die Kinderfeuerwehr aus Ramershoven und der Kernstadt Rheinbach hatten am

Samstagnachmittag ihren Spaß. Die beiden Gruppen wurden von ihren Betreuern und dem Chef der Rheinbacher Feuerwehr, Laurenz Kreuser, zu einem gemeinsamen Kirmesbesuch eingeladen.

Hier zeigten sich die Schausteller der Fahrgeschäfte großzügig und spendierten den Kindern Chips für Freifahrten. Zum Abschluss ihres Kirmesbesuchs lud die Freiwillige Feuerwehr die Kinder noch zu einer Currywurst mit Pommes ein, die vom Chef der Rheinbacher Feuerwehr, Laurenz Kreuser, bezuschusst wurde.

Das Highlight der diesjährigen Kirmes war das Höhenfeuerwerk am Dienstagabend, das wie auch in den Vorjahren von den Schaustellern gesponsert wurde.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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