Traditioneller Krammarkt in Eller
Buntes Treiben im Schatten der Bäume
Textilien, Gewürze, Hüte und Töpfe im Angebot
Eller. Beste Wetterbedingungen herrschten am vergangenen Samstag für die Besucher des Krammarkts in Eller: Die Marktstände unter den großen Bäumen waren im Schatten, und man konnte in aller Ruhe in Unterwäsche, Hemden, Hosen und anderen Textilien kramen. Schuhe aus dem Raum Pirmasens, Süßigkeiten und Küchenutensilien aus Klausen, Getränke aus der Gegend – auf solchen Märkten Finden sich Händler, die oft aus der Region stammen und schon seit Jahrzehnten die Markttradition aufrechthalten. „Leider gibt es hier an den Ständen nichts zu essen“, bemängelte dennoch eine Besucherin, die beim Flanieren hungrig geworden war.
„Auf Kaffee und Kuchen habe ich keine Lust“, so die junge Frau aus dem Hunsrück. Ein Händler erklärte im Gespräch mit „BLICK aktuell“, dass „das Interesse an diesen Märkten immer geringer wird, weil hier, wie in den kleinen Dörfern und Städten, der Einzelhandel den Bach heruntergeht. Heute kauft doch jeder die Sonderangebote aus den Supermärkten, bzw. aus dem Einkaufscenter.“
In Eller nahm in den Nachmittagsstunden der Besucherandrang noch einmal zu, denn Produkt-Neuheiten, Pflegemittel, kleine und große Küchenhelfer sowie Putzutensilien und bewährte Markenartikel gab es entlang der Moselweinstraße bis in den späten Nachmittag zu kaufen. Sie wurde zu einer Einkaufsmeile für Jung und Alt.
TT
Der richtige Sommerhut war bei der Hitze wichtig. Mit Beratung klappte der Einkauf.
