Ortsgemeinde Macken
Buswendeplatz und Bushaltestellen ändern sich
Macken.Der Ortsgemeinderat hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen den Buswendeplatz, der ursprünglich auf dem alten Festplatz im Unterdorf geplant war, ins Gewerbegebiet „Im Feenwalde“ zu verlegen. Hieraus ergeben sich aber auch erhebliche Veränderungen der Bushaltestellen und Abfahrtorte der verschiedenen Buslinien.
Im Folgenden die gravierendsten Änderungen: Die aus Kastellaun kommenden Busse fahren nur noch bis ins Gewerbegebiet im Feenwalde und drehen dort auf dem angelegten Buswendeplatz. Die Busse aus Burgen fahren nicht mehr ins Unterdorf, sondern bleiben auf der L205 und biegen dann zum Buswendeplatz im Gewerbegebiet ein und nutzen dann genau wie die Busse nach Kastellaun den Buswendeplatz und die dort errichtete Haltestelle „Im Feenwalde“.
Bei der Hin- und Rückfahrt halten die „Burgener“ Busse zusätzlich an der jetzigen Haltestelle „Im Eisengarten“. Hier wird in den nächsten Wochen noch ein Fahrgastunterstand in Fahrtrichtung Burgen errichtet, damit die Schüler und Fahrgäste bei schlechtem Wetter nicht im Regen stehen.
Durch die Änderungen fällt jedoch die Haltestelle im Unterdorf komplett weg.
1. Die Buslinie 650 (Macken - Beltheim - Kastellaun - Alterkülz - Simmern) fährt nur noch ab der Haltestelle „Im Feenwalde“ in unserem Gewerbegebiet ab. Hier wird zukünftig der neue Buswendeplatz gebaut. In den nächsten Monaten wird bis zum Beginn der Bauarbeiten eine provisorische Bushaltestelle errichtet, die sich am jetzigen Parkplatz gegenüber der Fa. Christ befindet. Wichtig ist das vor allem für die Schüler der IGS Kastellaun, die bisher an der Haltestelle „Im Eisengarten“ abgefahren sind.
2. Die Buslinie 369 (Macken - Burgen - Hatzenport (- Münstermaifeld - Polch)) fährt ab dem 5. September nicht mehr im Unterdorf (Haltestelle „Hauptstraße“) ab, sondern an den Haltestellen „Im Feenwalde“ und „Im Eisengarten“. Diese Buslinie ist vor allem der Zubringer zur Linie 31 nach Koblenz aber auch die Linie zum Gymnasium nach Münstermaifeld.
3. Die Buslinie 349 ist seit Beginn zweigeteilt: Der Bus zur Realschule Plus in Kobern-Gondorf fährt ab 5. September - wie die Buslinie 369 - von den Haltestellen „Im Feenwalde“ und „Im Eisengarten“ ab. Auch für den Grundschulbus nach Burgen ergibt sich eine gravierende Änderung: Zwar ist die Bushaltestelle „Breischerweg“ geblieben, hinzugekommen ist allerdings die Haltestelle „Im Eisengarten“. Dem VRM war es trotz Vorschlag und Intervention der Gemeinde nicht möglich die Grundschulkinder im Unterdorf einsteigen zu lassen.
4. Für die Linie 745 (Beltheim – Macken – Burgen – Treis-Karden) ergibt sich keine Änderung. Hier ist weiterhin die Haltestelle „Im Eisengarten“ die Einstiegsmöglichkeit.
Es ist für einige Schüler und Fahrgäste eine Umstellung der Einstiegsmöglichkeiten und in manchen Fällen auch ein längerer Weg bis zur Haltestelle. Mit der Änderung des Buswendeplatzes werden große Teile des Ortes von erheblichem Verkehr entlastet. Im Unterdorf fahren in Schulzeiten wochentags über ca. 30 Busse. Diese fallen zukünftig alle weg. Der Preis für diese Verkehrsberuhigung ist allerdings der längere Weg zur Bushaltestelle.
Für die Anlieger der L205 ergibt sich aber auch keine Mehrbelastung, da sich die Fahrten der Kastellauner und Burgener Busse ausgleichen. Der Ausgleich für der „Oberdörfler“ ist hier der kürzere Weg bis zu den Bushaltestellen. Die L205 ist durch ihren Aufbau für den regelmäßigen Busverkehr besser vermeintlich besser geeignet als das doch eher enge, gepflasterte Unterdorf. Auch auf Grund der Verkehrssicherheit, der winterlichen Streuproblematik, der schon mehrfach angemahnten Lärmbelästigung durch die Busse und vielem mehr ist der Gemeinderat der Meinung, mit der Verlegung des Buswendeplatzes die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nicht zu vergessen ist hier auch, dass die Masse der Busse zu einer höheren Belastung der Unterdorfstraße und dadurch zu einer früheren Instandsetzung der langen Ortsstraße (ca. 600 m) im Unterdorf geführt hätte. Die Straße im Gewerbegebiet ist lediglich 150 Meter lang und wird zukünftig nicht mehr belastet als die Straße im Unterdorf. Zahlen darf das zukünftig nämlich das ganze Dorf und nicht nur die Anlieger, da wir in den nächsten Monaten noch die vom Land vorgeschriebenen wiederkehrenden Beiträge einführen müssen. Dann lieber 150 anstatt 600 Meter.
Ortsbürgermeister Marco Kneip bittet alle Betroffenen, vor allem aber die Schülerinnen und Schüler um Beachtung.
Pressemitteilung der
Ortsgemeinde Macken
