Allgemeine Berichte | 30.05.2016

Sinziger Betrieb für behinderte Menschen arbeitet erfolgreich mit Integral Accumulator in Remagen zusammen

Caritas Werkstätten fertigen nach dem „Kanban-System“

Flexible Arbeitsmöglichkeiten an verschiedenen Hand- beziehungsweise stationären Maschinen

Integral-Personalleiter Peter Leitzbach (Mitte), hier mit Thomas Hoffmann und Peter Bleidt, überzeugt sich in den Caritas Werkstätten von der Qualität der Pappraster. privat

Sinzig. Das Technologieunternehmen Integral Accumulator aus Remagen ist der größte Kunde der Caritas Werkstätten St. Elisabeth in Sinzig, die zur St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH gehören. „Mit unseren Arbeitsbereichen Schreinerei und Holzbearbeitung sowie Montage und Verpackung sind wir seit 1987 für Integral tätig. Wir fertigen, lagern und liefern für den Kunden Raster aus Holz und Pappe, seit 2011 sogar verbrauchsgesteuert nach dem sogenannten „Kanban-System“. Das bedeutet, dass wir die Raster immer erst dann just in time produzieren, wenn uns der Kunde einen neuen Bedarf signalisiert“, so der stellvertretende Einrichtungsleiter Peter Bleidt.

Zusammenarbeit ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen

Bei der Arbeit mit dem Kanban-System müssen die Sinziger Werkstätten besonders flexibel sein, da täglich vorgeplant und Material bereitgehalten werden muss. „Man weiß nie, welches Raster, in welchem Monat, gerade wie gut läuft“, so Schreinermeister Guido Pohl. „Trotzdem läuft die Zusammenarbeit hervorragend und ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen. Natürlich ist es ein großer Vorteil, dass wir für Integral als Ansprechpartner in unmittelbarer Nähe sind.“ Das sieht man bei Integral genauso: „Die räumliche Nähe, die Flexibilität, die hohe Qualität der angelieferten Produkte sowie die Zuverlässigkeit der Sinziger Werkstätten sind für uns ein entscheidender Faktor dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit“, sagt Peter Leitzbach, Personalleiter der Integral Accumulator.

Flexible und behinderten- gerechte Konstruktionsabläufe

Die Caritas Werkstätten fertigen die Holz- und Pappraster für Intergral in verschiedenen Arbeitsschritten. Zunächst werden die einzelnen Rasterteile mit eigens angefertigten Schablonen zugeschnitten und dann als steckbarer Satz in sieben verschiedenen Varianten für den Transport zu Integral verpackt. Hierbei werden die Werkstattbeschäftigten mit Behinderung flexibel, ihrem Leistungsvermögen entsprechend an den verschiedenen Hand- beziehungsweise stationären Maschinen eingesetzt. Die Konstruktionsabläufe werden – unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit – behindertengerecht gestaltet und optimiert. Integral nutzt die Raster aus den Caritas Werkstätten, um verschiedene Produkte wie Hydrospeicher sicher und rutschfest in entsprechenden Transportbehältnissen für den Versand zum Kunden zu verpacken. „Bis zur Auslieferung werden die Raster je nach Sorte in großen nummerierten Gitterboxen in unserem beschrifteten Bestückungslager gelagert. Wir fahren jeden Tag bis zu dreimal zu Integral nach Remagen, um die Raster je nach Abruf auszuliefern“, so Felix Mönch, Gruppenleiter im Arbeitsbereich Montage und Verpackung. Einrichtungsleiter Frank Zenzen: „Stetiger Fortschritt und immer inmitten von innovativen Ideen zu sein, gehörte schon immer zu den Stärken unserer Caritas Werkstätten. Nur so konnten wir unseren Standort stetig weiterentwickeln und zu dem machen, was er heute ist. Wir können unseren Kunden vielfältige professionelle Produktions- und Dienstleistungen und unseren Beschäftigten zahlreiche attraktive Arbeitsbereiche anbieten, jeweils an die individuellen Wünsche angepasst.“

Pressemitteilung

Caritas Werkstätten

St. Elisabeth Sinzig

Caritas Werkstätten fertigen nach dem „Kanban-System“

Caritas Werkstätten fertigen nach dem „Kanban-System“

Caritas Werkstätten fertigen nach dem „Kanban-System“

Integral-Personalleiter Peter Leitzbach (Mitte), hier mit Thomas Hoffmann und Peter Bleidt, überzeugt sich in den Caritas Werkstätten von der Qualität der Pappraster. Fotos: privat

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