Gedenkstein neben der alten Pfarrkirche enthüllt
Conder rufen die Legende von St. Remaclus in Erinnerung
Cochem-Cond. Günter Thiel, dem Vorsitzenden des „Vereins zur Förderung des Feuerwehrgedankens und der Brauchtumspflege Cond“, war es auch als Ideengeber vorbehalten, Inschrift und Geschichte jenes Gedenksteines vorzustellen, der neben dem ehemaligen Kirchenschiff der alten Pfarrkirche St. Remaclus kürzlich enthüllt wurde.
Urkundliche Erwähnung
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hatten sich neben zahlreichen Conder Bürgern auch Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz, Pfarrer Markus Arndt und der örtliche Männerchor eingefunden, um dieser schönen Zeremonie beizuwohnen. Laut Thiel zeigt der Stein die Zahl 857, jenes Jahr, in der Cond in den Geschichtsbüchern erstmals urkundliche Erwähnung findet. Darüber ist ein Steine schleppender Wolf mit Bischofsstab abgebildet. Dieses Abbild ist auch im Conder Wappen zu sehen und aus der Legende um den Namensgeber der Kirche St. Remaclus zu entnehmen. Demnach soll der Wolf damals jenen Esel gerissen haben, der eigentlich die Steine zum Bau der Conder Pfarrkirche hätte transportieren sollen. Da dieser nach der tödlichen Attacke des Wolfes nun nicht mehr zur Verfügung stand, soll St. Remaclus im Gegenzug den Wolf dazu verdonnert haben, anstelle des Esels die Steine bis zu Fertigstellung des Gotteshauses zu transportieren.
Herstellung durch großzügige Sponsoren
Die Herstellung des neuen Gedenksteins wurde durch die Unterstützung gewogener Privatsponsoren ermöglicht.
Vor, während und nach der Einsegnung des Steines durch Pfarrer Arndt, sorgte der Männerchor für treffliche Unterhaltung, zu der man sich abschließend auch ein Gläschen Winzersekt gönnte. TE
Der örtliche Männerchor unterhielt während der Veranstaltung mit trefflichen Gesangseinlagen.
