Aktivitäten der Skatbuben Honnefeld
Corona gab Skat Kontra
Oberhonnefeld. In den beiden letzten Jahren hat die Corona-Pandemie das Vereinsleben sehr stark beeinflusst. Viele Veranstaltungen (u. a. Deutsche Meisterschaften und Spielbetrieb 1. u. 2. Bundesliga) konnten nicht bzw. nur eingeschränkt stattfinden. In Abstimmung mit der Ortsgemeinde und nach den Vorgaben der zuständigen Behörden, wurde zu den Trainingsabenden ein schlüssiges Hygienekonzept erstellt. Alle Skatspieler haben das Konzept mit Vernunft, Solidarität und gegenseitiger Rücksichtnahme mitgetragen.
Die Fahrten nach Auw bei Prüm, mit den Spielen um den Eiffel-Cup, waren die Lichtblicke in 2021 und 2022. Hier stand das „Wir“ im Vordergrund und sorgte bei erschwerten Bedingungen für ein besonderes Gemeinschaftsgefühl. Die jeweiligen Sieger und alle Teilnehmer waren sich einig: Diese Veranstaltung sollte ein „Dauerbrenner“ werden.
Mittelpunkt der Vorstandsarbeit war die Erstellung einer neuen Satzung. Es wurde versucht, alle Facetten eines zeitgemäßen Vereinslebens zu beleuchten. Die Erkenntnisse wurden dann, unter Berücksichtigung der Vorgaben durch die Dachorganisation (ISPA Deutschland), in die Satzung aufgenommen. Die Einstimmigkeit der Annahme bei der Mitgliederversammlung spricht für die Qualität der Satzung. Bei der Mitgliederversammlung erfolgten auch Neuwahlen des Vorstands. Dem Team um den Vorsitzenden Reiner Runkel wurde einstimmige Entlastung erteilt. Anschließend folgte man dem Vorschlag des Vorstands und bestätigte die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern.
Das Jahr 2022 wurde mit einem Preisskat (Axel Born Gedächtnis-Pokal) am 30. Dezember abgeschlossen. Der Tod des in 2022 verstorbenen Skatbruders und Freundes Axel war der negative Höhepunkt in dieser bewegten Zeit. So konnte das Versprechen, dass er immer in der Mitte der Skatbrüder sein wird, eingelöst werden. Dem Sieger Marian Gellesch folgten auf den Plätzen Torsten Vietz und Fritz Fritsch.
