Allgemeine Berichte | 20.03.2025

Cyberkriminalität - bösartige Begleiterscheinung in der digitalen Welt

IT-Forensik-Experte Schindowski klärte auf und gab Sicherheitstipps

Bei einer Informationsveranstaltung der Dorfakademie klärte ID-Forensik-Experte Dirk Schindowski über die Gefahren der Cyberkriminalität auf.  Fotos: TE

Hambuch. Die digitale Welt nimmt in jüngster Vergangenheit immer weiter Fahrt auf. Sie wird immer komplexer, und mit ihr wachsen auch die Gefahren durch Cyberkriminalität. Wer ist nicht schon einmal Opfer einer solchen Attacke geworden? Das Zeitalter der digitalen Kommunikation auf privatem wie geschäftlichem Sektor hat uns förmlich überrollt. Sie ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und bietet demnach auch Straftätern eine bestens geeignete Plattform anderen zu schaden. Ob nun mobil über das Handy oder zu Hause am PC, die Angriffe werden immer ausgefeilter und präziser und lassen deren Ursprung in der Regel kaum oder gar nicht zurückverfolgen. Die Zahlen der Straftaten und deren Leidtragende gehen tagtäglich in die Millionen und die meisten erkennen erst zu spät oder nie, dass sie Ziel einer solchen Straftat geworden sind. Nur wenn sie es in Erfahrung bringen sollten, ist es oftmals zu spät und der erlittene Schaden nicht mehr rückgängig zu machen. Und diese Schäden gehen jedes Jahr in die Milliarden. So verzeichnete die Cyberkriminalität laut polizeilicher Statistik allein im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 400 Prozent. Wobei die Dunkelziffer der nicht angezeigten Straftaten diesen Wert vermutlich noch deutlich nach oben korrigieren würde. Doch wie können wir uns vor Betrugsmaschen, Datenmissbrauch und digitalen Angriffen jedweder Art schützen? Auf Einladung der Dorfakademie zeigte Dirk Schindowski, erfahrener Spezialist für IT-Forensik, Mittel, Wege und Möglichkeiten für die Privatperson wie für den Unternehmer und Firmeninhaber diesbezüglich auf. Seit Jahren analysiert er bereits digitale Spuren und wertet vornehmlich, auch im Rahmen polizeilicher Ermittlungen, Endgeräte wie PCs und Handys für eine Tataufklärung und Täterermittlung aus. Groß war das Besucherinteresse in der örtlichen Probstei, als Schindowski in seinem aufklärenden Vortrag auch die zahlreichen Fragen der Anwesenden detailliert beantwortete. Thematisiert wurden dabei unter anderem die Tricks der betrügerischen Online-Shops, die mit scheinbar supergünstigen Angeboten die Euphorie in ihren Opfern schüren und sie zum Kauf mit Vorkasse animieren. Auch bei „KI & Deepfake“, der neuen Generation digitaler Täuschung, lauern Gefahren, die den meisten Leuten solange nicht bewusst sind, bis sie selbst zum Stalking-, Betrugs- oder Erpressungsopfer werden. Wie erkenne ich Spam- oder Pishing-Mails und wie sicher sind meine vernetzten Geräte wirklich? Der IT-Forensiker hatte die richtigen Antworten parat und zeigte ebenso auf, wie Kriminelle mit ihren Angriffen „Smart Home“ zum Tatort machen und wie man sich mit adäquaten Vorrichtungen davor schützen kann. Auch auf die Betrugsmaschen über WhatsApp und Co. sowie Cyberangriffe auf den Computer ging Schindowski ein und konnte auch hier mit Schutzempfehlungen aufwarten. Beispielsweise mit einer „Trutzbox“ oder einem Virtual Private Network (VPN), die die eigene gläserne Darstellung im Netz verhindern bzw. durch Datenverschlüsselung schützen. Resümee: Man hinterlässt immer Spuren im Netz. Es gilt Cybersicherheit zu verstehen und anzuwenden, wobei es wohl nie eine Hundertprozentige gibt. TE

Information und Aufklärung sind wichtig. Zahlreiche Institutionen, u.a. Weisser Ring, BSI und Verbraucherzentrale helfen mit ihren Broschüren.

Information und Aufklärung sind wichtig. Zahlreiche Institutionen, u.a. Weisser Ring, BSI und Verbraucherzentrale helfen mit ihren Broschüren.

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