Allgemeine Berichte | 23.08.2018

Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied

Dank und Anerkennung für fünf Jahre Ehrenamt

Neun Lernpaten wurden für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt

Die Lernpaten wurden zu einem „Dankeschön-Nachmittag“ nach Neustadt eingeladen.  privat

Kreisgebiet. Ganz so alt wie das Fachwerkhaus (1870), welches das heutige Heimatmuseum in Neustadt beherbergt, ist das Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied noch nicht, aber mit über sieben Jahren ist es mittlerweile ein sehr erfolgreiches und etabliertes Projekt im Landkreis. Die ehrenamtlichen Lernpaten waren für ihre langjährige und treue Unterstützung zu einem „Dankeschön-Nachmittag“ nach Neustadt eingeladen und konnten somit auch gleich das liebevoll eingerichtete Heimatmuseum in Neustadt kennenlernen.

Bei herrlichem Wetter gab es eine fachkundige Führung durch das Museum und die angegliederte Bücherei sowie einen gemütlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Neustadt/Wied. Ein besonderer Dank richtete sich an Angela Muss, Leiterin des MGH Neustadt und Nils Zimmermann, Leiter der katholischen Familienbildungsstätte Neuwied, für die Gastfreundschaft und an Peter Lorscheid sowie Angela Dissemond für die beeindruckende Führung im Heimatmuseum samt Bücherei.

Landrat Achim Hallerbach nutzte den Anlass, um sich gemeinsam mit Caritasdirektor Eberhard Köhler bei neun ehrenamtlichen Lernpaten für ihr fünfjähriges Engagement zum Wohle der Kinder mit einer Ehrenurkunde und Präsenten zu bedanken.

Projekt eröffnet Kindern neue Wege

Insgesamt feierten dieses Jahr zwölf Lernpaten ihr fünfjähriges Jubiläum und schenkten den Grundschulkindern viele wertvolle Stunden ihrer freien Zeit.

Durch diesen Einsatz eröffnen die Lernpaten den Kindern neue Wege, sowohl im schulischen, als auch im menschlichen Bereich. Landrat Achim Hallerbach betonte, wie unverzichtbar und wichtig dieser Einsatz für die Kinder und die Gesellschaft sei: „Das ehrenamtliche Engagement kann in der heutigen Gesellschaft, in der die zeitlichen Ressourcen sehr kostbar sind, nicht genügend gewürdigt werden.“ Er lobte den unermüdlichen Einsatz und die Bereitschaft, sich durch das Investieren von Zeit aktiv an der Verbesserung von Bildungschancen der Grundschulkinder im Landkreis Neuwied zu beteiligen. „Jede von Ihnen geschenkte Stunde Zeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung der Kinder“, so Achim Hallerbach.

Dank galt auch Olga Knaus (Caritas) und Franlin Toma sowie der neuen Kollegin Lena Schmuck (Kreisjugendamt) für die gute Betreuung und fachliche Begleitung der Lernpaten. Der Erfolg des Lernpatenprojektes wird maßgeblich von den über 50 ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern getragen, die seit nun fast acht Jahren an den Schulen aktiv sind. Dennoch werden weitere Lernpaten in den Grundschulen gebraucht.

Es werden noch weitere Lernpaten benötigt

Lernpate kann grundsätzlich jeder und jede werden. Voraussetzung ist der Wunsch, gerne ehrenamtlich mit Kindern zu arbeiten und die Bereitschaft, wöchentlich mindestens zwei Stunden mit einem Kind in der Grundschule zu verbringen.

Folgende Grundschulen im Landkreis Neuwied sind bereits aktiv im Projekt involviert und freuen sich über weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger: Puderbach, Neustadt, Unkel, Bad Hönningen, Anhausen, Urbach, Rheinbrohl, Waldbreitbach, Großmaischeid, Breitscheid, Rheinbreitbach, Niederbreitbach, Straßenhaus, Dierdorf, Vettelschoß, Limbach, Asbach, Buchholz und Jungeroth.

Informationen zum Projekt und zu Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements als Lernpate gibt es bei der Kreisverwaltung Neuwied/Kreisjugendamt, Franlin Toma und Lena Schmuck, Tel. (0 26 31) 80 34 42 oder beim Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Olga Knaus, Tel. (0 26 31) 98 75 28, Email: Info@Lernpaten-Kreis-Neuwied.de. Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Die Lernpaten wurden zu einem „Dankeschön-Nachmittag“ nach Neustadt eingeladen. Foto: privat

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