Allgemeine Berichte | 13.07.2016

Rudolf Scharping führt künftig den Freundeskreis des Willy-Brandt-Forum in Unkel an

„Das Andenken an Brandt geht vorwärts, nicht rückwärts!“

Helmut Born (v.l.), Rudolf Scharping, Christian Chalier, Rudolf Barth und Rudolf Rupperath freuen sich auf die Zusammenarbeit. BDo

Unkel. Im Rahmen eines Pressegespräches mit dem Vorstand des Freundeskreis des Willy-Brandt-Forum WBF in Unkel hat der ehemalige Bundesminister und frühere Regierungspräsident in Rheinland-Pfalz, Rudolf Scharping, den Vorsitz des Freundeskreises übernommen. Im Beisein des WBF-Vorsitzenden, Christoph Charlier, seinem stellvertretenden Vorstand Rudolf Barth und dem Geschäftsführer Rudolf Rupperath sowie weiteren Mitgliedern unterschrieb Scharping den Vertrag. Vorher hatte er das WBF in Unkel besichtigt, das seit 2011 in den ehemaligen Räumen einer Sparkasse seine Heimat hat. „Die wirtschaftliche Zukunft der Bürgerstiftung Unkel Willy Brandt-Forum ist nur gesichert, wenn sie zusätzlich zu ihren Einnahmen weitere regelmäßige Zuwendungen erhält“, begründeten Charlier und Rupperath das Vorhaben. Wie Charlier mitteilte, hatte man sich schon öfter mit Scharping getroffen und ausgetauscht, auch zu dem zu gründenden Freundeskreis. Es gibt schon einen Satzungsentwurf für den Freundeskreis, der aber noch weiter ausgearbeitet wird. Freundeskreis und Vorstand sind dabei zwei verschiedene Dinge, die man gut auseinanderhalten müsse. Wer im Vorstand des Forums ist, kann nicht im Freundeskreis ein Amt übernehmen. Daher freut man sich in Unkel, dass weitere Persönlichkeiten avisiert haben, mitzumachen.

Die Zukunft des WBF

Eine Spendentafel zeigt viel Prominenz, wie beispielsweise den ehemaligen Bundespräsident von Weizsäcker, und auch Literaten, die das WBZ finanziell unterstützt haben. Man dürfe sich jetzt nicht auf die faule Haut legen, sondern es müsse weitergehen. Das Haus müsse bestandssicher sein. Daher freut man sich in Unkel, den ersten Zustifter begrüßen zu können. Die Stiftung hat ein Grundkapital von 1,3 Mio, dass man gut verwalten und vermehren müsse. Als Stiftung dürfe man Spendenquittungen und Zustiftungsbescheide ausstellen.

„Die wirtschaftliche Zukunft der Bürgerstiftung Unkel Willy Brandt-Forum ist nur gesichert, wenn sie zusätzlich zu ihren Einnahmen weitere regelmäßige Zuwendungen erhält“, begründeten Charlier und Rupperath das Vorhaben. Das Museum lebe von Spenden und Zustiftern , daher sei ein Freundeskreis wichtig, der helfen könne.

Mehr Bekanntheit ist das Ziel

Das Brand-Forum ist eine Stiftung öffentlichen Rechts und hat keine Mitglieder und ehrenamtliche Mitarbeiter. Man kann eine Stiftung ab 20.000 Euro gründen. Daher müsse der Freundeskreis als e.V. gegründet werden. Die Besucherzahl des Willy-Brandt-Forums liegt bisher bei rund 5000 pro Jahr, was für die Stiftung erheblich ist. Der Eintritt kostet pro Person fünf Euro Eintritt. Auch Veranstaltungen und Seminare bringen Geld in die Kasse. „Wir müssen uns bekannt machen“, lautet die Devise. Daher soll eventuell noch dieses Jahr die Vereinsgründung erfolgen, denn „das Andenken an Brandt geht vorwärts, nicht rückwärts!“

Rudolf Scharping bezeichnete das WBZ als „bemerkenswert“.

Rudolf Scharping bei der Vertragsunterzeichnung.

Rudolf Scharping bei der Vertragsunterzeichnung.

Das Willy-Brandt-Forum hat in einer früheren Sparkasse sein Domizil.

Das Willy-Brandt-Forum hat in einer früheren Sparkasse sein Domizil.

Rudolf Scharping lässt sich von WBF-Forum-Vorsitzenden Christoph Charlier das Willy Brandt-Forum zeigen.

Rudolf Scharping lässt sich von WBF-Forum-Vorsitzenden Christoph Charlier das Willy Brandt-Forum zeigen.

Helmut Born (v.l.), Rudolf Scharping, Christian Chalier, Rudolf Barth und Rudolf Rupperath freuen sich auf die Zusammenarbeit. Fotos: BDo

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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