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Kreisveterinäramt informiert zum islamischen Opferfest

Das Schächten von Opfertieren ist verboten

Das Schächten von Opfertieren ist verboten

Das Schlachten ohne vorherige Betäubung ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Symbolbild.Foto: Capri23auto/Pixabay

30.07.2020 - 12:59

Kreis Ahrweiler. Das islamische Opferfest Id al-Adha (türkisch: Kurban Bayrami) wird in diesem Jahr vom 31. Juli bis 2. August begangen. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Ahrweiler weist alle muslimischen Mitbürger aus diesem Anlass darauf hin, dass ein Schächten von Opfertieren – also ein Schlachten ohne vorherige Betäubung – nach dem Tierschutzgesetz grundsätzlich verboten ist. Das Schächten bei vollem Bewusstsein ist vollkommen unnötig, da es tierschutzkonforme Alternativen gibt, die von sehr vielen Muslimen, auch von muslimischen Theologen, akzeptiert werden. Dazu gehören die elektrische Betäubung oder die Betäubung mittels Bolzenschussapparat beim Rind. Das Opferfest ist das wichtigste Fest der Muslime. Als Zeichen der Freundschaft und Hilfsbereitschaft beschenken sich viele Muslime an diesem Tag oder spenden an Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Auch das Schlachten von Tieren ist Teil der Tradition zum Opferfest. Das Kreisveterinäramt weist darauf hin, dass Schächten ohne Genehmigung in Deutschland illegal ist und als Gesetzesverstoß mit Bußgeldern bis 25.000 € geahndet beziehungsweise bei nachgewiesener Tierquälerei im Wiederholungsfall auch mit Haftstrafe bestraft werden kann. Ausnahmegenehmigungen zum Schächten nach Elektrokurzzeitbetäubung, wie sie das Tierschutzgesetz für den Fall vorsieht, dass zwingende religiöse Vorschriften das Schächten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen, wurden im Kreis Ahrweiler bislang nicht beantragt. Fragen beantwortet die Kreisverwaltung Ahrweiler, Abteilung 3.5 - Veterinäramt, Telefon 02641/975-225, Mail vetamt@kreis-ahrweiler.de .

Pressemitteilung Kreisverwaltung Ahrweiler

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Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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