Allgemeine Berichte | 23.04.2025

Demos in Koblenz: Hunderte zu Protesten am 26. April in der Innenstadt erwartet

Symbolfoto: Archiv/CF

Koblenz. Am Samstag, 26. April 2025, finden in Koblenz zwei Demonstrationszüge statt, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Alt- und Innenstadt führen können. Die Stadt Koblenz weist deshalb auf mögliche Einschränkungen hin und empfiehlt, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen oder mehr Zeit für die Anfahrt einzuplanen.

Kundgebung soll klares Zeichen für Vielfalt setzen

Die erste Demonstration unter dem Motto „Koblenz gemeinsam gegen Faschismus“ startet um 12.30 Uhr am Hauptbahnhof und führt durch die Innenstadt bis zum Clemensplatz. Dort wird der Zug gegen 13.30 Uhr erwartet. Die Veranstaltung ist eine Gegendemonstration zu einer weiteren Versammlung und steht unter dem Slogan „Koblenz wird laut“. Die Demo wurde durch die Partei Die Linke Koblenz angemeldet und wird durch weitere Parteien wie den Grünen Koblenz, der SPD Koblenz , Freie Wähler Koblenz, Wählergruppe Schängel und Die PARTEI Koblenz unterstützt.

Weitere Demo am Schlossplatz

Parallel dazu beginnt eine weitere Demonstration mit dem Titel „Gemeinsam für Deutschland“ auf dem Vorplatz des Kurfürstlichen Schlosses. Die Teilnehmer treffen sich ab 13 Uhr. Start des Protestes ist um 14 Uhr. Auch dieser Zug verläuft durch die Innenstadt. Die Teilnehmer möchten u.a. für folgende Forderungen demonstrieren: Flächendeckende Grenzkontrollen, Schutz der Bevölkerung, keine Tauruslieferung, keine weiteren Milliarden für die Ukraine und Wahrung der Meinungsfreiheit. Nach ersten Informationen soll es sich bei den Teilnehmern auch um Gruppierungen aus dem rechten und rechtsextremen Spektrum und der Querdenkerszene handeln.

Beide Demonstrationen sollen gegen 16 Uhr beendet sein. Die Stadt rechnet mit mehreren hundert Teilnehmenden.

Zusätzlich zum Demonstrationsgeschehen sorgen derzeit laufende Baustellen im Stadtgebiet für weitere Einschränkungen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, die Innenstadt möglichst zu meiden oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

BA

Symbolfoto: Archiv/CF

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Kommentare
26.04.202515:23 Uhr
Richard

Leute die für Meinungsfreiheit, gegen Waffenlieferungen sind und Ängste haben werden wie damals als Querdenker bezeichnet. Das ist diskriminierend! Alles ist Querdenker und rechts was Euch nicht in den Kram passt. Es gibt nicht nur eine Meinung!

25.04.202518:44 Uhr
Bernd123

Ach Harry, ihr Kommentar ist völliger Blödsinn. Sie können am Samstag ja ans Schloss und sich ein Bild von den ganz normalen Bürgern machen.

25.04.202513:15 Uhr
Harry123

"Nach ersten Informationen soll es sich bei den Teilnehmern auch um Gruppierungen aus dem rechten und rechtsextremen Spektrum und der Querdenkerszene handeln." Das kennen wir aus der Corona-Zeit. Völliger Blödsinn. Hier gehen ganz normale Bürger auf die Straße, die sich für Frfieden einsetzen. Schade das hier so ein platter Spruch veröffentlich wird, ohne Angabe von Quellen, die das belegen würden. Vermutlich weil es keine gibt. Auch wenn es sich nur um den "Blick" handelt. Ihr solltet Euch langsam darüber klar werden welche Verantwortung Ihr mit der Berichterstattung inne habt. Diese sollte neutral und ohne Beinflussung sattfinden.

H.K. antwortete am 27.04.202503:31 Uhr

Was hat dann ein AFD Infostand dort zu suchen?
Ein Stand der Linken wurde in keinem Bericht erwähnt.

Söhnlein antwortete am 26.04.202516:12 Uhr

Hary123
Nicht nur der Blick, alle die zu diesem Thema berichten schlagen wieder in diese Kerbe.
Jeder der Probleme anspricht ist rechts und ein Nazi. Neutrale Berichterstattung ist offensichtlich in Deutschland nicht mehr möglich

1234Marie antwortete am 26.04.202513:40 Uhr

Das sind nazis Ganz einfach das kann man doch auch da so schreiben

Maik Effler antwortete am 26.04.202512:15 Uhr

Genau richtig das sehen wir auch so

Daniel v antwortete am 25.04.202517:04 Uhr

Absolut deiner Meinung ??

Ozzi antwortete am 25.04.202515:36 Uhr

Absolut richtig! Das ist die übliche Verleumdung ohne irgendwelche Behauptungen auch nur im Ansatz belegen zu können. Aber das gehört zur durchsichtigen Strategie in Ermangelung tatsächlicher Argumente.

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