Allgemeine Berichte | 08.08.2017

Annika Woyda :

„Denn die Bühne lockte...“

Annika Woyda.Foto: HH

Koblenz. Ihre Lehrer wünschten sich bei ihrem Abitur, dass sie Ärztin werden sollte. Denn Disziplin und Ehrgeiz brächte sie schon mit – und die Handschrift hätte sie auch schon dafür.

Aber das reizte sie nicht, denn die Bühne lockte. An der Freien Schauspielschule Hamburg absolvierte sie ihr Schauspielstudium. Hier konnte sie durch ihre Neugier der menschlichen Natur auf eine Art näherkommen, die ein Medizinstudium kaum ermöglicht hätte, heißt es auf Annika Woydas Homepage.

Erste Tourneen in jungen Jahren

Die Wiege von Annika Woyda stand in der norddeutschen Stadt Itzehoe, die zur Metropolregion von Hamburg gehört. Schon in der Schule keimte in ihr der Wunsch, zur Bühne zu gehen. Bereits mit 14 Jahren unternahm sie als Mitglied des Störtheaters Itzehoe von 1995 bis 2000 zwei Tourneen mit den Stücken „Peer Gynt“ von Ibsen (das komplett in englischer Sprache gespielt wurde) und „Die Banditen“ von J. Offenbach, nach Chikago und Michigan, in die USA.

Nach der allgemeinen Hochschulreife nahm sie von 2001 bis 2003 Schauspielunterricht bei Ina Holst und Hartmut Uhlemann in Hamburg, ging dann von 2004 bis 2007 an die Freie Schauspielschule in Hamburg. Während ihrer Studienzeit bekam sie ein Engagement an der Dittchenbühne Elmshorn, mit der sie in den Jahren 2001 bis 2005 vier Tourneen in Osteuropa, u. a. nach St. Petersburg, unternahm. Im Jahr 2007 absolvierte sie mit Erfolg einen Kamera-Workshop bei dem deutschen Schauspieler Harald Maack, der in verschiedenen Fernsehproduktionen zu erleben ist. Im Jahre 2008 wurde sie von der Zentralen Bühnen-, Fernseh- und Filmvermittlung – Hamburg, an mehrere Bühnen vermittelt.

In der Zeit von 2005 bis 2008 gehörten Stücke wie „Der Jedermann“ (die Buhlschaft), „Störtebecker“, „Endstation Märchenland“ sowie „Ein unglücklicher Zufall“ zu ihrem Repertoire. Ferner wirkte sie in zwei RTL-Fernsehproduktionen mit und 2008 noch in zwei Kurzfilmen. In dem kleinen Hoftheater Hamburg spielte sie 2009 im Stück von Curt Goetz „Hokuspokus“ die Frau Engstrand, bevor sie anschließend dann zum Konrad-Haus nach Koblenz wechselte. Ihre erste Inszenierung war mit „Prinz Friedrich von Homburg“ die Open Air Veranstaltung auf der Festung Ehrenbreitstein. Es folgten im Konrad-Haus „Das Bildnis des Dorian Gray“, „Einmal nicht aufgepasst“ und „Mit Deinen Augen“. Leider wurde die Produktion im Konrad-Haus nach einiger Zeit eingestellt, sodass Annika Woyda auf der Suche nach etwas Neuem war. in dem Venezolaner Gabriel Diaz, der 2013 das freie Theater am Ehrenbreitstein gründete, fand sie einen Regisseur, der ideenreich einige neue Stücke ausprobierte. Das freie Theater ist unterhalb der Festung Ehrenbreitstein beheimatet, als Ensemble aber auch mobil unterwegs. Das Team will Theater in den Alltag transportieren und Literatur erlebbar machen. Das Treffen der beiden Theater-Macher war der Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Annika Woyda spielt nicht nur ihre Figuren, nein sie lebt sie und damit nimmt sie ihr Publikum mit auf die Reise.

Annika Woyda.Foto: HH

Annika Woyda. Foto: HH

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