Mit „Peters Kunstzimmer“ startete eine neue Galerie
Der Atem der Kunst weht durch Mendig
Mendig. Der in Eschweiler geborene, jetzt seit 2022 in Mendig lebende Galerist, Peter Kretek, ist Historiker, Politologe, Kunstliebhabern und –sammler, der lange im Öffentlichen Dienst in der Forschung und Forschungsverwaltung tätig war, hat nun den Sprung in die Selbstständigkeit als Galerist und Kunsthändler gewagt. Peter Kretek ist ein versierter Fachmann, der weiß, wie der künstlerische „Hase“ läuft. Seinen Besuchern erläutert er genauestens mit viel Fachwissen die einzelnen Bilder und Kunstgegenstände. Grund genug für den Bürgermeister der VG Mendig, Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Achim Grün, gemeinsam mit dem VG-Wirtschaftsförderer Jürgen Zinken in der „Oase der Kunst“ ihre Aufwartung zu machen. „Hier wurde eine künstlerische Marktlücke entdeckt“, bemerkte Jörg Lempertz mit viel Enthusiasmus. „Und das in einer Stadt, einer Region, wo schon so viele heimische Künstler großartiges geschaffen haben: Sie Herr Kretek haben hier die Präsentation einer großen Bandbreite vom Aquarell, der Fotokunst oder handwerklich geschaffenen Exponaten in ihrer Angebotspalette. Und dies genau neben einer weiteren, über die Grenzen hinaus bekannten Konditoren Künstlerin, Lucie Kranz, auf dieser Mendiger „Avenue der Künstler“. Der VG-Bürgermeister wünschte dem Galeristen eine gute Hand und viel Erfolg. „Sie sind eine Bereicherung für unsere Stadt. Ich wünsche mir, das sie weiter über den Tellerrand schauen, um einem breiten Publikum viel Schönes im „Kunstzimmer“ vor Augen führen zu können“, so Lempertz. Stadtbürgermeister Achim Grün, fügte hinzu: „Herzlich willkommen in unserer schönen Stadt. Ich freue mich, das Sie sich in einem tollen Ambiente bei uns angesiedelt haben. Ich wünsche Ihnen im Namen unserer Bürger den Erfolg, den Sie verdient haben“. Dabei spezialisiert sich der Fachmann auf Gemälde, Original-Druckgraphiken, und Skulpturen sowie handgefertigte Unikate aus Basalt, Tuff- und Sandstein, Schiefer, Bronze, Holz und Keramik. Jetzt lädt Peter Kretek interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich in seine, seit Oktober 2024 bestehende Galerie in der Mendiger Bahnstraße zu einer wahren Stimmungsreise durch die facettenreichen Impressionen der kalten Jahreszeit – von grauer Melancholie über frostige Stürme bis hin zu strahlend hellen Aussichten ein. Für den Galeristen steht dabei fest: „Der Winter hat Künstler seit Jahrhunderten inspiriert. Peter Bruegels „Jäger im Schnee“ kontrastiert die Schwere des Alltags mit prachtvoll weißen Anblicken und fröhlischem Schlittschuhvergnügen auf dem Eis. Caspar David Friedrichs poetische Schneelandschaften spiegeln die Einsamkeit des Menschen vor dem Hintergrund der erhabenen Natur“. So zeigt Peter Kretek in seinem Kunstzimmer vom 1. Februar bis zum 16. März Originale von zeitgenössischen Künstlern, u.a. von Jan Schröder aus Bendorf, großformatige winterliche Fotografien mit lokalen Motiven von Marc hillesheim und olaf Kaul, beide bekannt aus „Finsterlay“, aber auch Gemälde und Grafiken von Künstlern des 20. Jahrhunderts wie der Berlinerin Elfriede Jungk, oder dem Frankfurter Kunstmaler Wilhelm Raab. Öffnungszeiten: Freitags von 10.30 bis 13,30 Uhr und 15.30 bis 18.30 Uhr, sowie samstags von 11.00 bis 15.00 Uhr und terminlicher Vereinbarung (post@peters-kunstzimmer.de / Tel. (01 51) 68 53 55 10)
Bernd Schmitz
2Peter Kretek ist ein Galerist mit viel künstlerischem Herzblut.
Feinheiten der Basaltkunst.

Ich bin anlässlich eines Laacher-See-Spaziergangs zufällig in Peter Kreteks „Kunstzimmer“ gelandet und war überrascht und begeistert.
Gefallen hat mir die thematische Zusammenstellung (Winter) der Kunstwerke und die Art ihrer Präsentation in der kleinen Galerie.
Kretek besitzt den sicheren Blick für die Qualität von Zeichnungen und Gemälden auch weniger bekannter Künstler, deren Werke er liebevoll und fachkundig in neuem Rahmen, mit Museums-Passepartout und reflexfreiem Glas,in Szene setzt.
Der Hammer jedoch ist das, was der Galerist zu den Bildern zu berichten weiß und die Art und Weise, wie er das vermittelt. Da kann sich manch Kölner-Szene-Galerist ein Stück abschneiden. So werden aus dem Bilderbetrachten ein Kunstgespräch und ein Erlebnis.
Die Preisgestaltung ist moderat (siehe auch seine Website) und animiert zum Kunstsammeln.