Naturschutzgarten Niederwerth
Der Biber ist zurück
Niederwerth. Im Zeitalter von Klimakrise und Artensterben gibt es auch erfreuliche Nachrichten. Nachdem der Uhu schon vor Jahrzehnten auf die Insel zurückgekehrt ist, gibt es jetzt vergleichbar Positives auch vom Biber zu berichten. „Er ist wieder Mitbürger auf unserer Insel“, sagt Stefan Krumme vom „Naturschutzgarten Niederwerth“.
„Ein Stück unserer urigen Natur, auf das wir sehr stolz sein können. Das sind doch genau die Geschichten, die wir unseren Kinder abends erzählen sollten. Vom großen Burgenbauer und Landschaftsgestalter.
Von der fürsorglichen Biber-Mama und ihrem putzigen Nachwuchs. Diese großartigen Geschöpfe sind für mich einfach Botschafter die Mut machen, einem zur Kraftquelle dienen. Aber, das soll nicht verschwiegen werden, die einen auch ganz schön herausfordern können, es sind immerhin Tiere, die deutlich schwerer sind, wie ein Reh, ihre Ruhe und auch ihren Raum brauchen. Und natürlich unglaublich interessant sind: Hat ein Mensch nur 6 Haare pro mm² bringt es der Biber auf …. Verrate ich Euch nicht. Guckt unter Wikipedia und schaut dort selbst nach.“
Im Gegensatz zur nicht verwandten Biberratte oder Nutria hat der Biber einen breiten Schwanz, auch „Kelle“ genannt.
Der Biber muss sein Fell immer sauber halten, was er hier wohlig - mit verschlossenen Augen - auch geniest. Fotos: Stefan Krumme
Der Biber mit seiner Niederwerther Partnerin. Sie leben ihr ganzes Leben in Einehe!
