Allgemeine Berichte | 04.05.2020

Der Westerwälder Verein Nwanne di namba hilft hungernden Kindern in Nigeria

Der Dank ist tief ergreifend

Spenden aus dem Westerwald verhindern das Verhungern

Für die Ärmsten der Armen sind überlebensnotwendige Spenden zusammen gekommen.

Deesen. „Alle reden vom Corona Virus, aber bevor die Krankheit kommt, sind bei uns schon viele verhungert“.

Diese herzzerreißende Nachricht erreichte den Verein Nwanne di Namba Mitte April von Pfarrer Geoffrey Ogbuene aus Okpatu, Nigeria. Pfarrer Geoffrey war in den Jahren 1999 und 2000 in der Pfarrgemeinde St. Georg in Breitenau als Pfarrer tätig und gemeinsam mit ihm unterhält der Verein Schul- und Ausbildungspatenschaften in Okpatu.

Doch jetzt geht es ums nackte Überleben. Pfarrer Geoffrey berichtet über schlimme Situationen: die Menschen sind verzweifelt, Kinder schreien vor Hunger.

Nach dem Spendenaufruf des Vereins Nwanne di namba aus dem Westerwald bewiesen viele Mitmenschen ihre christliche Nächstenliebe und es konnte mittlerweile bereits die 3. Spende an Pfarrer Geoffrey überweisen werden, der wiederum versucht, Lebensmittel für die Ärmsten zu besorgen.

So konnten bisher 300 Säcke à 50 kg Reis und 40 große Säcke Bohnen an die Ärmsten der Armen - die Patenkinder des Vereins mit Familien und andere Bedürftige – verteilt werden!

Außerdem wurde für über 500 Gesichtsmasken Stoff gekauft und zu Masken genäht.

Strenge Ausgangssperre und keinerlei Unterstützung

Die strenge Ausgangssperre besteht in Nigeria immer noch, und die Regierung hilft in keinster Weise, die Bauern oder Tagelöhner haben keine Chance auch nur einen Cent zu verdienen.

Der Dank aus Nigeria macht betroffen und macht bewusst, wie groß die Not aber auch die Dankbarkeit der Menschen ist.

Dies zeigt dieser Brief von Pfarrer Geoffrey, den Nwanne di nambahiermit an alle Menschen, die Verein und damit die Menschen vor Ort unterstützt haben weitergeben wollen:

„Meine Lieben, grüß Gott.!

Erlauben Sie mir bitte in diesem kleinen aber, vom tiefsten Herzen geschriebenen Danksagungsbrief Sie mit Du anzureden. Denn Sie haben für uns das getan, was eine Schwester, Bruder oder sogar Eltern nicht tun können. Im Namen unserer Patenkinder und ihren Eltern danke ich euch ganz herzlich. In euch sind für uns die Worte Christus im Matthäus Evangelium lebendig geworden: Als ich Hunger hatte und nichts zu Essen da war, da habt Ihr mir Essen gegeben. Als ich nichts zu trinken hatte, da habt Ihr mir Wasser angeboten. Ich war ein Ausländer für Euch, aber trotzdem durfte ich bei Euch wohnen. Ich konnte nicht in die Schule gehen, da habt Ihr mir Das ermöglicht (Mtt. 25:35-).

Meine lieben Mitglieder von Nwanne di Namba, German branch, ihr seid einfach super. Ihr seid in der Tat Freunde in der Fremde. Ihr sollt das Land Gottes haben. Stellt euch vor, wir haben mit dem, was ihr uns gegeben habt, 300 Säcke Reis und 40 große Säcke Bohnen gekauft! Damit hatten wir genug zum Essen und konnten auch unseren Nachbarn, die auch so arm wie wir sind, etwas geben. Wir haben auch für mehr als 500 Gesichtsmasken Stoff kaufen können und haben diese genäht. Ehrlich gesagt, wir können euch nicht genug danken. Das Wenige, was wir sagen können ist, dass ihr, in dieser Zeit des Coronavirus die Quarantäne unserer Herzen seid, die Maske unseres Lebens. Möge der liebe Gott euch immer segnen -

Euer Freund, Msgr. Geoffrey Ogbuene.“

Der Verein Nwann di namba hofft deshalb weiterhin, mit dieser Corona-Sonderaktion aktive Hilfe leisten zu können, denn es geht in der Tat um das Überleben der Patenkinder in Nigeria. Daher bitten die Vereinsmitglieder um weitere Unterstützung.

Hilfe die ankommt – von Mensch zu Mensch – von Herz zu Herz!

Spendenkonto:

Nwanne di Namba Westerwald Bank eG IBAN DE33 5739 1800 0018 8068 00

Spender können sicher sein - jeder gespendete Cent kommt an. Dankesgrüße und weitere Fotos von der Lebensmittelübergabe und den dankbaren Menschen finden sie unter www.nwanne-di-namba.com

300 Säcke Reis konnten von den Spenden gekauft werden, um den größten Hunger zu lindern. Fotos: Nwanne die namba

300 Säcke Reis konnten von den Spenden gekauft werden, um den größten Hunger zu lindern. Fotos: Nwanne die namba

Der Dank ist tief ergreifend

Für die Ärmsten der Armen sind überlebensnotwendige Spenden zusammen gekommen.

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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