Landrat Achim Hallerbach gab der Kreishandwerkerschaft RheinWesterwald auch beim jüngsten Dialog Rückendeckung
Der Landkreis lässt sein Handwerk nicht allein
Neuwied. Handwerk hat bekanntlich goldenen Boden doch der graue Alltag des Jahres 2024 präsentiert sich auf dem Boden der Tatsachen nicht immer derart glänzend. Dafür scheint der einstige Musterschüler Deutschland doch einige Schrammen zu viel auf seinen ökonomischen Standbeinen abbekommen zu haben. Wichtige Themen der aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie kommende Projekte des Landkreises Neuwied bildeten denn auch die Schwerpunkte des jüngsten gemeinsamen Austauschs zwischen Landrat Achim Hallerbach, Kreishandwerksmeister Ralf Winn und Geschäftsstellenleiter Matthias Dahmen in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald in Neuwied.
„Da das Handwerk in unserer mittelständisch-ländlich geprägten Region einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für einen starken Landkreis bildet, wird es bei uns stets einen entsprechend großen Stellenwert besitzen“, hob der Landrat in diesem Zusammenhang die Bedeutung eines regelmäßigen persönlichen Dialogs mit den Vertreterinnen und Vertretern des Handwerks hervor.
Auch in der aktuellen Runde kamen die Haken und Ösen zur Sprache, denen sich der Berufsstand ausgesetzt sieht. So wies Kreishandwerksmeister Ralf Winn gegenüber Landrat Hallerbach auf den allgegenwärtigen Fachkräftemangel hin, der sich im Handwerk ebenfalls massiv bemerkbar mache. „Bürokratische Hürden stellen die Handwerksbetriebe vor große Probleme“, kritisierte Winn und mahnte darüber hinaus eine beschleunigte Umsetzung des Glasfaserausbaus, an. Dieser sei für die Betriebe von enormer Bedeutung.
Der Kreishandwerksmeister wies ebenfalls auf eine abzusehende Entwicklung zu Lasten der Auftragslage im Baugewerbe hin. Dabei äußerte er die Befürchtung, dass es im privaten Immobilienbau zu einem spürbaren Rückgang kommen werde.
Landrat Achim Hallerbach betonte, dass der Kreishaushalt auch für 2024 mehrere Millionen Euro für die Sanierung von kreiseigenen Immobilien aufweise. Allein für die energetische Sanierung stehen zusätzliche 2,7 Millionen Euro aus dem KiPKiFörderprogramm zur Verfügung.
Vor diesem Hintergrund unterstrich der Landrat ebenfalls die Bedeutung regionaler Netzwerke: „Um den Austausch mit den Innungen und Handwerksbetrieben zu intensivieren, planen wir für 2024 gemeinsame Veranstaltungen von Wirtschaftsförderung unseres Landkreises Neuwied mit der Kreishandwerkerschaft“, erklärten Achim Hallerbach und Ralf Winn.
Ziel dieser regionalen Veranstaltungen sei es, den Informationsfluss untereinander zu verbessern und dadurch ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen und Chancen im Handwerk aufzubauen. Landrat und Kreishandwerkerschaft zeigten sich zuversichtlich, zu gemeinsamen Lösungsansätzen zu kommen und freuen sich auf den kommenden Austausch.
Pressemitteilung
Kreishandwerkerschaft
Rhein-Westerwald
Wichtige Themen der aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie kommende Projekte des Landkreises Neuwied bildeten denn auch die Schwerpunkte des jüngsten gemeinsamen Austauschs zwischen Landrat Achim Hallerbach, Kreishandwerksmeister Ralf Winn und Geschäftsstellenleiter Matthias Dahmen in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald in Neuwied. Quelle: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
