Allgemeine Berichte | 01.07.2019

Theater-AG der Realschule plus Nentershausen

Der Lehrer als Tyrann oder Nummer

Schüler unterhalten bei „Schule gestern – Schule morgen“ mit großer Spielfreude

Lehrer Nr. 30,31 und 32 bei der Diskussion, wie sie ihrem fordernden Schüler am besten gerecht werden.Foto: privat

Nentershausen. Wie der Unterricht vor etwa 100 Jahren ablief, in welchem Verhältnis Schüler und Lehrer damals zueinanderstanden: Das klingt nach Geschichtsunterricht, ist es aber nicht.

Die Theater-AG der Realschule plus Nentershausen hat sich in einem halbjährigen Projekt intensiv mit dem Thema „Schule gestern – Schule morgen“ auseinandergesetzt. Unter der Leitung von Lehrerin Anne Hilfrich-Hahn und Schulsozialarbeiterin Birgit Weber-Herz wurde das Stück nun an einem Vormittag der Schulgemeinde präsentiert.

Dabei stellten in der ersten Szene die Theaterneulinge der fünften Klassen Holly Lorenz, Abdulkerim Olhan, Livia Fend, Jonas Schmitt und Lina Schmidt sowie der schon theatererfahrene Lewin Kalinowski aus der siebten Klasse eindringlich dar, mit welcher Autorität und zum Teil auch Willkür Schüler in früheren Zeiten konfrontiert waren. Besonders Lewin verkörperte mit großer Spielfreude die Strenge des Lehrers aus früheren Zeiten, von der sich die Schüler allerdings nicht immer einschüchtern ließen.

Blick in die Zukunft mit großem Augenzwinkern

Wie Schule in 20 oder 30 Jahren aussehen könnte, zeigte die zweite Szene mit einem großen Augenzwinkern: Lehrer, die nur noch Nummern haben (sind) und per Helikopter zum sie anfordernden Schüler gebracht werden.

Oder ein nur an seinen eigenen Befindlichkeiten interessierter Schüler (textsicher gespielt von Jonas Schmitt), der keinen geregelten Unterricht mehr zulässt, die Lehrer nur noch zu Reagierenden macht und zum Verzweifeln bringt.

So oder so, ob vor 100 oder in 30 Jahren, am Ende jeder Szene ist einer der Lehrer immer sicher: „So etwas hat es zu meiner Zeit nicht gegeben!“

Lehrer Nr. 30,31 und 32 bei der Diskussion, wie sie ihrem fordernden Schüler am besten gerecht werden.Foto: privat

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