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Die Adenbachhut feierte ihr Patronatsfest

Der Nacht- und Feuerwächter wohnte am Adenbachtor

Bedeutende Jubiläumsfeierlichkeiten stehen an

05.02.2019 - 10:55

Ahrweiler. Am Tag von Mariä Lichtmess feierte die Hutengemeinschaft der Adenbachhut ihr althergebrachtes Patronatsfest - wie immer beginnend mit einer von Dechant Jörg Meyrer zelebrierten heiligen Messe für die Lebenden und Verstorbenen in der St. Laurentius Kirche. Anschließend ging es zum traditionellen Frühschoppen ins Hotel „Zum Stern“, wo sich zahlreiche Addemichshöde und Ehrengäste eingefunden hatten. In seinem Grußwort ging Hutenmeister Bernd Koll auch auf die Historie des in der heutigen Form im Jahre 1973 neu aufgebauten Adenbachtores ein, dessen Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und das auch unter den Namen „Nordtor“, „Winzertor“ und „Marientor“ bekannt ist. Letzte Bezeichnung geht auf die Heilige Maria zurück, die Schutzpatronin der Adenbachhut. Wegen seiner Lage war das Adenbachtor nicht in Gefahr, direkt von Feinden angegriffen zu werden, daher verfügte es zwar über einen Wohnturm, hatte aber keinen Wehrturm. In besagtem Wohnturm lebte in früheren Zeiten der Nacht- und Feuerwächter. Beim großen Stadtbrand von 1689 wurde das heute rund 15 Meter hohe Adenbachtor schwer beschädigt.


Viele Aktivitäten


Chronist Karl Heinen blickte danach auf das Jahr aus Sicht der Adenbachhut zurück, angefangen vom Maibaumaufstellen über den „Backesklaaf“ bis hin zu Seniorenfahrt, Winzerfest und Martinsfeuern. Der beliebte „Backesklaaf“ wird übrigens auch heuer wieder stattfinden. Als Termin hierfür ist der 19. Mai festgelegt. Einige Traditionsgeschäfte konnten zudem im vergangenen Jahr runde Jubiläen feiern: So gibt es das Lederwarengeschäft Schmitz seit 185 Jahren, die Optikergeschäfte Eberle und Schofer seit 40 beziehungsweise 30 Jahren und die Firma Raumausstattung Gerd Reuter seit 25 Jahren. Paul Radermacher als Vorsitzender des Pfarrverwaltungsrates ging auf die vom Bistum beschlossene „Pfarrei der Zukunft“ ein, in der 27 Einzelpfarreien zu einer Kirchengemeinde zusammengeführt werden. Bis die Umsetzung in Ahrweiler erfolgen wird, ist es jedoch noch etwas hin. Weiterhin stand natürlich das diesjährige, 750. Jubiläum der St. Laurentius Kirche im Fokus - mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm. So gibt es am 9. Februar um 18:30 Uhr ein Festhochamt mit Festkommers, zu dem auch ehemalige Ahrweiler Pfarrer wie Helmut Dieser und Josef Mettel kommen werden. Am 8. Mai ist der bekannte Bestseller-Autor Manfred Lütz zu Gast in „Lau“ und wird sein neues Buch vorstellen.


Die Mainzer Hofsänger und das ZDF in St. Laurentius


Zwölf Tage später findet dann das Konzert der Chorgemeinschaft Ahrweiler-Walporzheim statt, bevor am 28. September die berühmten Mainzer Hofsänger zum Benefizkonzert in St. Laurentius gastieren werden. Zum Pfarrfest wird Bischof Stefan Ackermann einen Festgottesdienst feiern und am 3. November überträgt das ZDF die heilige Messe live aus der Kirche. Für die geplante Außenrenovierung des Gotteshauses konnten bereits beachtliche 145.000 Euro Spendengelder gesammelt werden. Ein weiteres Ziel der Pfarrgemeinde ist der Erhalt der Kita Calvarienberg. Hier ist eine Auflösung des bestehenden Erbbaurechts angestrebt, sodass die Pfarrgemeinde das Kita-Grundstück erwerben und so die Kindertagesstätte erhalten werden kann. Auch Bürgermeister Guido Orthen nahm ein Jubiläum in den Blick: Den ebenfalls in diesem Jahr anstehenden 50. Geburtstag der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. „In den vergangenen 50 Jahren ist viel geschehen, vor allem gemeinsam. Immer wieder hat es „Brückenbauer“ gegeben“, so Orthen. Gefeiert wird das Jubiläum mit einem Kölschabend und der Band „Miljö“ am 4. Mai. Am Festwochenende (1. und 2. Juni) bleibt es dank der Auftritte von „Bläck Fööss“, „Klüngelköpp“ und „Cat Ballou“ Kölsch. Am Folgetag steigt dann das Bürgerfest mit großem Zapfenstreich der drei Ahrweiler Schützengesellschaften.


Spende für die Seniorenarbeit


Monika Busch als stellvertretende Ortsvorsteherin von Ahrweiler thematisierte die Rolle von Ahrweiler bei der bevorstehenden Landesgartenschau 2022, Burgundia Elena Platz hob die Einzigartigkeit des Patronatsfestes hervor. Neben weiteren Grußworten der Schützengesellschaften richtete auch Hans-Georg Klein vom Heimatverein „Alt Ahrweiler“ das Wort an die Festgesellschaft und überreichte dabei eine Spende in Höhe von 600 Euro für die Seniorenbetreuung. Wie es guter Brauch ist, endete das Patronatsfest in den Gaststätten der Adenbachhut.

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S. Schmidt:
Ergebnis einer neuen Umfrage in Deutschland: 2/3 der Befragten befürworten ein Abschaffung des EEG und ebenfalls 2/3 würden aus Gründen des Umweltschutzes NICHT auf ihr Auto verzichten. Ziemlich Eindeutig, entgegen dem was uns Politik und Medien ständig einreden. Und ein Supergau für die Feinstaubjünger wenn sich bestätigt, was in Würzburg bereits gemessen wurde: Kein Verkehr und dennoch schlechte Luftqualität.
juergen mueller:
Diese "gespielte" Hilfsbereitschaft täuscht nicht darüber hinweg, dass dies alles nur einem Zweck dient - dem Vorspielen von Für- u.Vorsorge - einfach, weil es zum politischen Geschäft dazu gehört. Poltische Vertreter sind auch nur Menschen, die von jeher nur eines im Sinne hatten - DAS eigene WOHLERGEHEN und das Bedürfnis, daraufhin zu arbeiten, nicht in Vergessenheit zu geraten, in der nächsten Wahlperiode wiedergewählt zu werden. Passend in die Kategorie: "Unglaubhaft, Täuschen und Verlogen". Wenn sich eine Fraktionsvorsitzende als gutes Beispiel bezeichnet, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist den Unterschied zwischen "Ehrlichkeit u.Unehrlichkeit" zu erkennen.
juergen mueller:
Herr Bäker - neueste Erkenntnisse haben in Bezug auf Schutzmasken wie auch auf andere Bereiche Hochkonjunktur, der man nicht alles glauben sollte. Ich finde, dass jeder das tun sollte, was er für richtig hält und demzufolge selbstgefertigte Masken anfertigen/tragen sollte, wenn es denn beruhigt. Es liegt mir fern, den Bemühungen, dieser Krise etwas Gutes abzugewinnen u.etwas persönlich dagegen zu tun,negativ gegenüberzutreten.
Jens-Uwe Bäker:
Herr Müller: die einfachen Masken haben nach neuesten Erkenntnissen sowohl einen nennenswerten Schutz der Mitmenschen als auch einen kleinen, aber ebenso wichtigen Eigenschutz. In sofern in der Pflege und Betreuung ein wertvoller Schutz für alle. So bleiben die medizinischen Masken für die Personen, die in den Infektiösen Bereichen tätig sind.
juergen mueller:
Bei all der sicherlich gutgemeinten Hilfsbereitschaft sollte man nicht vergessen, dass diese vermeintlichen "Mundschutzmasken" KEINEN Schutz vor einer Infizierung darstellen, weil maßgebliche Inhalte wie z.B. FILTER oder angepaßte, schlußdichte Formgebung fehlen. Das alles unter stille Helden zu vermerken, entspricht nicht den Tatsachen u.halte es für übertrieben. Diejenigen, die wirklich für uns da sind, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern/Alten- u.Pflegeheimen, caricative Einrichtungen etc.,das sind die denjenigen, die unsere Hochachtung und unseren Respekt verdienen. Wir neigen dazu, uns in Krisenzeiten etwas anzueignen, was uns ohne groß nachzudenken nicht zusteht, ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist oder nicht.
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