Insektenfreundliche Ersatzpflanzungen vor dem Rathaus der Gemeinde Swisttal
Der Speierling als regionale Alternative
Ludendorf. Für Ersatzpflanzungen vor dem Rathaus wählte Botanikerin Stella Fließwasser von der Gemeinde Swisttal insektenfreundliche Bäume und Sträucher aus. „Am Eingang zum Parkplatz wurde ein Speierling gepflanzt, um auf diesen seltenen und bedrohten Baum aufmerksam zu machen. Da der Speierling - genauso wie die nahe verwandte Elsbeere - gut mit trockenen und warmen Standorten zurechtkommt, will ich mit der Pflanzung auch testen, ob der Baum die lehmigen Böden hier verträgt. Sollte sich zeigen, dass das funktioniert, sollen langfristig noch mehr Speierlinge an geeigneten Standorten gepflanzt werden. Damit wäre er eine regionale Alternative, um die Liste an klimatoleranten Bäumen zu ergänzen“, erklärt Stella Fließwasser.
Der Speierling, lateinisch Sorbus domestica, gehört zu den Rosengewächsen und ist mit der Eberesche verwandt. Er gehört zu den seltensten Baumarten in Deutschland und wurde deshalb 1993 zum Baum des Jahres gewählt. Er kommt nur in NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern und Baden Württemberg vor. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt in Bayern und Baden-Württemberg. Im Siebengebirge ist der Speierling noch relativ häufig zu finden, da er als Wildobst in den vielen Streuobstwiesen angepflanzt wurde.
Der Speierling wächst langsam und braucht viel Licht. Das Holz des Speierlings gilt als das härteste europäische Laubholz und wird unter anderem im Möbelbau, zum Drechseln und zur Herstellung von Dudelsackpfeifen verwendet. Bekannter ist er aber durch die Nutzung seiner apfel- oder birnenförmigen Früchte, die viele Gerbsäuren enthalten. Die Früchte dienen den Vögeln und Insekten als Nahrung. Vollreife Früchte lassen sich auch zu Marmelade verarbeiten. Die Blütezeit von Mai bis Juni ergänzt die ebenfalls neu gepflanzte Wildhecke. Stella Fließwasser weist auf die Internetseite der Gemeinde hin, dort steht unter „Öffentliche Grünflächen“ eine Liste mit insektenfreundlichen Pflanzen zur Verfügung.
Pressemitteilung
Gemeinde Swisttal
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