Allgemeine Berichte | 28.05.2019

Mitgliederversammlung 2019 der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e. V. (ÖFH)

Der Vorstand wurde im Amt bestätigt

Die erfolgreiche Arbeit wird fortgesetzt

Werner Rex, 1. Vorsitzender der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e. V. (4. von rechts), im Kreise engagierter Mitglieder der ÖFH.Foto: privat

Remagen. Das Signal, das von der Mitgliederversammlung 2019 der Ökumenischen Flüchtlingshilfe RheinAhr e. V. ÖFH ausgeht, ist klar und eindeutig: die engagierte und erfolgreiche Arbeit des Jahres 2018 wird fortgeführt. Dabei setzt der Vorstand allerdings einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit der ÖFH: Die Förderung der beruflichen Integration von jungen Menschen aus Westafrika, deren Lebenschancen entscheidend davon abhängen, ob sie beruflich in Deutschland Fuß fassen. Dazu trug Lothar Scheffel die bisherigen Ergebnisse des Projektes PFIFFIG, Projekt Flüchtlinge in Firmen als Fachkräfte integrieren, vor.

Vorstand beschließt Fortsetzung der Förderung

Seit Ausbildungsbeginn im August 2018 sind alle von der ÖFH unterstützten jungen Männer bei der Stange geblieben. Sie erfüllen nicht nur Ihre Ausbildungs- und Einstiegsqualifizierungs-Verträge in den Betrieben, sondern besuchen regelmäßig die Berufsschule und erledigen - so ganz nebenbei - ihre sonstigen Aufgaben wie Kochen, Putzen, Behördengänge oder Einkaufen. Zeit für Freizeit bleibt da kaum übrig. Unterstützung durch die ÖFH erhalten sie in Form von Nachhilfeunterricht, sozialpädagogischer Betreuung, Hilfen bei der Wohnungssuche und der Kontaktpflege. Auch die Ausbildungsbetriebe äußern sich zufrieden. In keinem Fall beendete ein Betrieb das Vertragsverhältnis vorzeitig. Daher hat der Vorstand beschlossen, diese Arbeit fortzusetzen. Der Schatzmeister der ÖFH, Rolf Nelles, konnte den Jahresabschluss 2019 ohne Sorgenfalten präsentieren. Ganz wichtig ist, dass die Mittel aus dem Fonds AMIF, Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, auch weiterhin bereit stehen, um die hauptamtlichen Kräfte der ÖFH, Jessica Ulrich und Joachim Dedenbach, zu beschäftigen. Beide leisten einen erheblichen Teil der umfangreichen Beratungsarbeit im regelmäßig besetzten Büro der ÖFH im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler (Weststraße 6). Neuerdings steht ihnen mit Imad Mardo ein weiterer Mitarbeiter zur Seite. Durch seine frühere Vorstandsarbeit bei der ÖFH, eine mehrjährige Tätigkeit bei der Gemeinde Grafschaft sowie die persönliche Fluchtgeschichte bringt er wertvolle Erfahrungen in die Arbeit ein. „Wir können uns glücklich schätzen,“ so der 1. Vorsitzende Werner Rex, „über so viel geballte Kompetenz zu verfügen“ und äußerte sich in lobenden Worten zu einigen herausragend aktiven Vereinsmitgliedern. Diese Kompetenz ist täglich gefragt und erforderlich. Asylberatung, Verfahrensberatung, Unterstützung bei Familienzusammenführungen, Begleitung bei Behördenterminen und immer wieder Fragen zum täglichen Leben fordern das Team der ÖFH immer mehr. Der Dank des Vorstandes ging aber auch an die ehrenamtlich Tätigen in den verschiedenen Regionen des Landkreises Ahrweiler. Ohne deren Einsatz ist kreisweite Flüchtlingshilfe kaum möglich. „Und wie sieht es 2019 mit den Finanzen aus?“ war eine Frage aus den Reihen der Mitglieder an den Schatzmeister. Seiner fundierten Einschätzung nach, führte Rolf Nelles aus, ist die Arbeit im Jahr 2019 abgesichert. Wünschenswert wären natürlich zusätzliche Mittel, um Projekte wie PFIFFIG zu intensivieren. Der Vorstand wurde angesichts des beeindruckenden Jahresberichtes einstimmig entlastet. Dennoch bleiben für die nähere Zukunft Wünsche offen. Weitere und durchaus jüngere Mitglieder für den Verein sind ebenso gesucht wie Menschen, die berufsbezogen Nachhilfeunterricht erteilen können. Die Kontaktaufnahme ist jederzeit persönlich im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler oder per E-Mail möglich.

Pressemitteilung

der Ökumenischen

Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e. V.

Werner Rex, 1. Vorsitzender der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e. V. (4. von rechts), im Kreise engagierter Mitglieder der ÖFH.Foto: privat

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