In allen Ortsteilen von Bad Breisig hießen die Bürger traditionell den Mai willkommen
Der „Wonnemonat“ lockte mit ersten wärmenden Sonnenstrahlen
Bad Breisig. „Der Mai ist gekommen“, klang es erwartungsvoll zu vielen Anlässen am letzten Wochenende. Aber die Sonne des Wonnemonats ließ sich bis zum Nachmittag des Maifeiertags Zeit, um endlich „pflichtgemäß“ das regnerische, kühle Aprilwetter zu verjagen.
Dabei hatten sich die Bürger in den Ortsteilen der Quellenstadt alle Mühe gegeben, den Mai gebührend zu empfangen. In Oberbreisig stand der Maibaum schon Tage vorher, im kleinen Ortsteil Rheineck richteten viele Bürger ihn in einer tollen Gemeinschaftsleistung am Samstag auf, und „Auf Wallers“, der westlichen Siedlung von Bad Breisig, stand er am Sonntag gerade rechtzeitig, um die ersten Strahlen der Sonne entgegenzunehmen.
Das „Maisansingen“ des MGV „Sängerbund“ und der Brassband „Fidele Lähmdeuwele“ am Samstagabend wäre fast wegen des regnerischen Wetters ausgefallen – wenn sich da nicht die Tore der großen neuen Werkshalle von Stadtrat und Gärtnermeister Franz-Josef Kraus geöffnet hätten. So konnten Sänger, Musiker und eine große Schar fröhlich feiernder Bürger in trockener Umgebung den Wonnemonat begrüßen. Der gastgebende Hausherr Franz-Josef Kraus selbst hieß - stellvertretend für die verhinderte Bürgermeisterin - den Wonnemonat mit lustigen und angemessenen Worten willkommen.
Besonders locker ging es auf „Wallers“, dem traditionellen Mai-Wanderziel, zu. Die Gastronomie-Zelte wären angesichts der wärmenden Sonne glatt überflüssig gewesen. Viel politische Prominenz machte dem Berg zwischen Bad Breisig und Waldorf Aufwartung. Fleißige Helfer versorgten die per Pedes, per Fahrrad oder motorisiert herbeigeströmten Besucher mit Kaffee, Kuchen, Frankfurter Würstchen und Getränken aller Art.
Mit dabei waren auch MdL Guido Ernst, Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach, Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und eine ganze Reihe weiterer Mandatsträger jedweder Couleur.
Wohin man hörte: Alle schwärmten von der endlich wärmenden Sonne, aber auch von der gastlichen Atmosphäre. Die Fäden der Organisation liefen wieder einmal bei Monika Rehkopf zusammen, der unverwüstlichen „Chefin“ der Maifeier auf „Wallers“. Was die wenigsten wissen, man aber wissen sollte: Was hier über die Jahre an Überschuss erwirtschaftet wird, fließt in „gute Taten“, ohne es groß zu plädieren - und das seit Jahren. So sind sie halt, Monika Rehkopf und die Leute von „Wallers“ - und ihre Freunde.
FA
Musikalisch ging es in den Wonnemonat.
Der 20 Meter große Maibaum in Rheineck steht.
Mit Gesang wurde der Mai begrüßt – wegen des Regens in der Fahrzeughalle der Gärtnerei Kraus.
Unter dem Maibaum: das gastgebende Team von „Wallers“.
