Allgemeine Berichte | 19.08.2025

Der neue Chefarzt der HNO Klinik im Marienhof, Prof. Dr. med Moritz Meyer stellte sich in der Selbsthilfegruppe Mund-Kiefer-Gesichtstumore vor

Prof. Dr. med Moritz Meyer (6 v.l.) bei der Selbsthilfegruppe Mund-Kiefer-Gesichtstumore. Foto: privat

Koblenz. Mit großer Spannung erwarteten die Gruppenmitglieder der Selbsthilfegruppe Mund-Kiefer-Gesichtstumore, Herrn Prof. Meyer zum Gruppentreffen, in den Räumen der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. Ebenfalls mit dabei war die Beratungsstellenleiterin Frau Birgit Werminski.

Die Selbsthilfegruppe trifft sich dort nun schon seit 13 Jahren immer am zweiten Dienstag im Monat, um 17.30 Uhr zum Austausch und Gespräch untereinander und mit unterschiedlichen fachlich relevanten Personen.

Prof. Meyer, fing am 1. Mai 2025 im Katholischen Klinikum Koblenz Montabaur, als Chefarzt der HNO Abteilung, an. Er beschrieb zunächst kurz seinen Werdegang vom Bergischen Land, wo er aufwuchs über die Unikliniken Köln und Essen in denen er vielfältige Erfahrungen sammelte, hin zu dieser neue Stelle, als Nachfolger von Prof. Maurer, der in den Ruhestand ging.

Er findet in Koblenz ein hervorragendes Team vor, mit dem er gerne zur weiteren Stabilisierung des zertifizierten Kopf-Hals-Tumor Zentrums beitragen wird. Das Tumorzentrum liegt mit 130 Fällen pro Jahr derzeit deutlich über der Mindestmarke von 80 Fällen die für die Zulassung zur Zertifizierung notwendig werden. Somit ist Koblenz ein wichtiger Standort zwischen Mainz und Bonn.

Im Gespräch wurden verschiedene Themen intensiver beleuchtet. So war zu erkennen, dass sich an der Bestrahlungssituation baldigst etwas verbessern muss, damit Patienten die in Koblenz behandelt werden, auch auf kurzem Weg, zu evtl. notwendigen Zusatztherapien kommen können. Die medikamentöse Tumortherapie wird auch in Zukunft im Kopf-Hals-Bereich ihren festen Platz behalten. Die Bemühungen die HPV-Impfungen bekannter zu machen und voran zu bringen, da diese Viren auch Mundschleimhaut Tumore verursachen können, können verstärkt werden.

Ein besonderes Thema war die Frage nach der Lebensqualität nach der Tumorbehandlung. Es müssen intensive Vorgespräche mit den betroffenen Patient*innen geführt werden, um deutlich zu erkennen, wie mögliche Folgen der Behandlung sich auswirken. Nicht alles was machbar ist, muss auch umgesetzt werden. Patienten müssen wählen können damit Entscheidungen zu ihren Lebensentwürfen passen.

Perspektivisch signalisierte Prof. Meyer eine gute Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe. So werden künftig sicher immer wieder einmal Informationsveranstaltungen in der Klinik gemeinsam mit der Selbsthilfe umgesetzt.

Wir erlebten einen der Selbsthilfe zugewandten Spezialisten. Herr Kissinger, der das Gespräch leitete, dankte Herrn Meyer für das offene Gespräch.

Die Selbsthilfegruppe Mund-Kiefer-Gesichtstumore ist offen für Betroffene und Angehörige. Sie trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat von 17.30 bis 19.30 in den Räumen der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Löhrstr. 119.

Kontakte: Ingrid Lakotta E-Mail: ingridklaus86@outlook.de Tel.: 01577 132 503 Gunthard Kissinger E-Mail: gkissinger@online.de Tel.: 01520 171 5908.

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Prof. Dr. med Moritz Meyer (6 v.l.) bei der Selbsthilfegruppe Mund-Kiefer-Gesichtstumore. Foto: privat

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