Allgemeine Berichte | 02.10.2018

Frauentreff Meckenheim besucht die Wechselausstellung im Haus der Geschichte

Deutsche Mythen

Der Frauentreff Meckenheim besuchte die interessante Ausstellung „Deutsche Mythen“. privat

Meckenheim. 16 Frauen nahmen an der Begleitung durch die Wechselausstellung „Deutsche Mythen“ im Haus der Geschichte teil.

Gegenüber gestellt wurden die „Die Stunde 0“ (Westdeutschland) dem Mythos „Sieg und Befreiung“ (DDR), die Deutsche Mark (Westdeutschland) und Erbe des Antifaschismus (DDR) sowie Wirtschaftwunder (Westdeutschland) Arbeiter-und Bauernstaat (DDR). Ein Mythos entsteht meistens erst lange nach dem Ereignis durch die besondere Wahrnehmung und Darstellung als gemeinschaftsbildendes Ereignis, so auch das Fußball-„Wunder von Bern“.

Dass Frieden in der Bundesrepublik Deutschland etwas ganz anderes bedeutete als in der DDR war ein weiteres Thema.

Gesamtdeutsche Mythen entstanden nach der Wende, so z.B. der Begriff von der „Friedlichen Revolution“, Deutschland als Umweltschutzvorreiter, das Gefühl „Wir sind Papst“ oder das neu erwachte Nationalgefühl bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Auch die Einbindung Deutschlands in Europa wurde zum Thema gemacht.

Es war eine interessante Ausstellung, die zu einem lebhaften Austausch von Erinnerungen und Erfahrungen führte. Dafür gab es bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken genug Zeit.

Der Frauentreff Meckenheim besuchte die interessante Ausstellung „Deutsche Mythen“. Foto: privat

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