Allgemeine Berichte | 21.02.2019

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert über Wärmedämmung

Dickhäuter mit wenig Angriffsfläche

Termine ab Mittwoch, 6. März

Kreis Neuwied. Die gute Dämmung eines Neubaus fängt unter der Bodenplatte an. Üblicherweise werden z. B. Platten aus extrudiertem Hartschaum verwendet. Eine Schüttung aus Schaumglasschotter bietet ebenfalls einen sehr guten Wärmeschutz, ist zusätzlich verrottungsresistent und verhindert das Aufsteigen von Wasser zur Bodenplatte. Die Preise sind sehr unterschiedlich und es sollten in jedem Fall mehrere Angebote eingeholt werden.

Die Wände eines Energiesparhauses haben einen sehr niedrigen Wärmedurchgang (U-Wert). Wer nicht mit hoch dämmenden Ziegeln, Bimssteinen oder Gasbetonsteinen baut, muss alternativ eine ausreichende Dämmschicht einplanen. Mit einem guten Dämmstoff sind Dämmstärken von 16 bis 20 cm notwendig. Im Dach liegen die Dämmdicken bei 20 cm und mehr, moderne Fenster haben heutzutage eine Dreifachverglasung und einen gedämmten Rahmen. Beim Passivhausstandard betragen die Dämmstärken der Außenbauteile bis zu 30 cm.

Mit welchem Material gedämmt wird, hängt von persönlichen Vorlieben und finanziellen Möglichkeiten ab sowie von den Anforderungen an den Brandschutz. Zu beachten sind auch die unterschiedlichen Einflüsse verschiedener Dämmstoffe auf den Schallschutz und den sommerlichen Wärmeschutz: Eine Polystyroldämmung kann unter Umständen den Schallschutz eines Hauses verschlechtern. Neben den meist verwendeten Dämmmaterialien Polystyrol und Mineralfasern, stehen auch Dämmstoffe aus Naturmaterialien zur Verfügung. Für diejenigen, die Wände aus mineralischen Materialien bevorzugen, sind Mineralschaumplatten eine gute, wenn auch noch teure Alternative.

Wichtig für einen wirksamen Wärmeschutz ist, dass die Dämmung lückenlos ausgeführt ist und Balkone, Treppen, Terrassen und sonstige Anbauten keine wärmeleitende Verbindung zu den warmen Wänden haben. Fragen zur Neubauplanung sowie zu allen Bereichen des Energiesparens im Alt- und Neubau beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Anmeldung. Im Landkreis Neuwied finden die nächsten Sprechstunden an den folgenden Terminen statt:

In Asbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am 6. März von 13.45 bis 16.45 Uhr.

In Bad Hönningen im Rathaus am 6. März von 8.15 bis 12 Uhr.

In Dierdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 28. März von 15 bis 18 Uhr.

In Neuwied in der Kreisverwaltung am 13. März von 14 bis 17.45 Uhr.

In Rengsdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 14. März von 15 bis 18 Uhr.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung montags von 9 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr unter (08 00) 6 07 56 00 (kostenlos).

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