B 49: Instandsetzung der Fahrbahn zwischen Koblenz-Horchheim und Neuhäusel
Die B 49 wird instandgesetzt
Ab dem 26. September wird der Bereich abgesichert und teilweise gesperrt
Westerwaldkreis/Koblenz. Ab der zweiten Oktoberwoche wird mit der Sanierung der Fahrbahn auf der Bundesstraße 49 zwischen Koblenz-Horchheim und Neuhäusel begonnen. Die Arbeiten zur Aufstellung der Verkehrssicherung beginnen ab Mittwoch, 26. September.
Der zu sanierende Streckenabschnitt beginnt aus Richtung Koblenz kommend direkt hinter der Anschlussstelle Horchheim und erstreckt sich über die Anschlussstelle „Horchheimer Höhe“ hinweg bis dorthin, wo die Mitteltrennung aufhört und die Fahrbahn nicht mehr vier- sondern dreispurig wird. Saniert werden beide Richtungsfahrbahnen, also in Fahrtrichtung Neuhäusel die beiden Fahrspuren und auch in Fahrtrichtung Koblenz die beiden Fahrspuren.
Die Baumaßnahme ist in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Neuhäusel; der zweite Bauabschnitt die beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Koblenz.
Die Baumaßnahme wird mittels einer sogenannten 2+0 Verkehrsführung gebaut. Das bedeutet, dass jeweils die beiden ursprünglichen Fahrstreifen einer Fahrtrichtung für den Verkehr komplett gesperrt sind. Der Verkehr wird dann über die andere Seite der Mitteltrennung unmittelbar am Baufeld vorbei geleitet. Damit steht jeweils ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Koblenz und ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Neuhäusel für den Verkehr zur Verfügung.
Die Anschlussstelle „Horchheimer Höhe“ ist, in Abhängigkeit davon, welcher Bauabschnitt in dem Moment im Bau ist, bauseits für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung hierzu wird über Koblenz-Pfaffendorf, die Straßen Balthasar-Neumann-Straße, Ellingshohl und Von-Witzleben-Straße eingerichtet.
Ergänzend informiert Bernd Cornely, Leiter des für das Projekt verantwortlichen LBM Cochem-Koblenz: „Um die Bauzeit zu optimieren, bauen wir hier einen sogenannten Kompaktasphalt. Hierbei werden die beiden obersten Schichten des Straßenaufbaus mittels eines großen Fertigers in einem Arbeitsgang eingebaut. Die Zeitersparnis beträgt hierbei etwa 30 Prozent. Die gesamte Sanierung wird etwa zwölf Wochen dauern.“
Den Ausbau übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung die Firma Strabag AG aus Lahnstein. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen rund 2,7 Millionen Euro, die komplett vom Bund übernommen werden.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur in der Region Koblenz weiter systematisch verbessert.
Pressemitteilung
des Landesbetriebs Mobilität
Cochem-Koblenz
