Landesbehindertenbeauftragter besuchte Diakonisches Werk
Die Barrierefreiheit ist ein Gewinn für viele Menschen
Architektin Alexandra Schmitz-Pauser stellte ihre Pläne vor
Neuwied. Matthias Rösch ist als Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung zuständig und unterstützt die Umsetzung der entsprechenden Gesetze. Die Schaffung der Barrierefreiheit im Diakonischen Werk nahm er zum Anlass, sich persönlich von den Zugängen zu Beratungsstellen zu überzeugen. Ihm gefiel besonders die Beschriftung des automatischen Türdrückers, die deutlich macht, dass Barrierefreiheit viele Facetten hat. Auch Sprachbarrieren sind für die gleichberechtigte Teilhabe hinderlich. Die Architektin Alexandra Schmitz-Pauser stellte ihre Planungen auch den zahlreich erschienenen Gästen vor: Leitsysteme für Sehbehinderte und Blinde, stufenfreie Zugänge, Lichteinfälle im Treppenhaus, barrierefreie Parkmöglichkeiten und vieles mehr wurden geschaffen, damit es Menschen leicht fällt, den Weg zum Diakonischen Werk zu finden. Auch die Frauen mit Kinderwagen können bequem den Fahrstuhl benutzen und kommen durch die automatischen Türen problemlos in die verschiedenen Ebenen. Barrierefreiheit ist ein Gewinn für viele Menschen.
So freute sich Diakoniepfarrerin Renate Schäning über die Innovationsbereitschaft und die Unterstützung des Evangelischen Kirchenkreises Wied, der die erheblichen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt hat.
