Beliebte Burgweihnacht war erneut ein Besuchermagnet
Die Heilige Familie gastierte auf der Reichsburg Cochem
Cochem. Der Andrang erwartungsfreudiger Gäste am Cochemer Schlossberg blieb auch in diesem Jahr erfreulich hoch. Dementsprechend reisten einmal mehr Familien mit Kind und Kegel von nah und fern nach hier, um die Heilige Familie auf ihrem mühsamen Weg bis nach Bethlehem zu begleiten. Besagte Örtlichkeit nebst Stall und Krippe befand sich hier abermals innerhalb der historischen Gemäuer der Reichsburg. Diese galt es mit dem steilen Anstieg am Burgberg unter der permanenten Begleitung von Schaulustigen immer wieder zu erreichen. Ein schweißtreibendes Unterfangen für die hochschwangere Maria und ihren Ehemann Josef, die sich bei der Herbergssuche äußerst schwertaten und auch nach eindringlichem Bitten bei mehreren Versuchen diesbezüglich erfolglos blieben. Nach Registrierung beim römischen Stadtschreiber des Kaisers Augustus, blieb ihnen schließlich der biblisch überlieferte Viehstall als letztmögliche Unterkunft für die heilige Nacht.
Es war Erzengel Gabriel, der von den Zinnen der Reichsburg aus die Ankunft des Jesuskindes verkündete, worauf sich zahlreiche Hirten von ihren wärmenden Feuern verabschiedeten, um den neugeborenen Sohn Gottes zu begrüßen. Über dem Stall, in dem Mutter Maria das Kind in eine mit Stroh ausgekleidete Krippe gelegt hatte, strahlte ein heller Stern. Dieser hatte sowohl den Hirten wie auch den Besuchern den richtigen Weg zur biblischen Geburtsstätte gewiesen. Auf diesem Pfad Gottes trafen sie auch auf die drei Weisen aus dem Morgenland, die den neuen Erdenbürger mit Gold. Weihrauch und Myrrhe beschenkten.
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Die beliebte Cochemer Burgweihnacht lockte wieder viele Hundert Schaulustige in die Reichsburg.
