Galasitzung der KG Rot-Weiß Adenau
Die Hocheifel Halle stand Kopf
Jürgen Kraus und Jürgen Sicken wurden für ihre langjährigen Verdienste im Karneval geehrt
Adenau. Unter dem diesjährigen Motto „111Jahre Freiwillige Feuerwehr Adenau –stets bereit wie ej und je-treuer Partner der KG“ erlebten die Jecken bei der Galasitzung der KG Rot-Weiß in der vollbesetzten Adenauer Narrhalla, einen karnevalistischen Auftakt nach Maß. Nach dem fulminanten Einmarsch, an der Spitze das Fanfarencorps, der Elferrat, das 11. Regimentes, und die Drei Funkentanzgruppen, konnte der „neue“ Sitzungspräsident Herbert Radermacher in der festlich geschmückten Hocheifelhalle, Jecken aus nah und fern begrüßen. Als nächster Programmpunkt stand eine Geschenkübergabe für die Damen des 11. Regiments auf dem Programm die 10 Jahre die Kanone betreuen. Den tänzerischen Auftakt machte der Nachwuchs der KG, die Mini Funken. Unter der Leitung ihrer Trainerinnen Franziska Lehmann und Anna Knieps zeigten Carolin Behla, Lina Friedrichs, Lilli von Garrel, Jule und Nora Kasper, Klara Klein, Jasmin Müller, Paulina Nett, Sophie Prämassing, Hannah Rohmann, Leonie Thelen, und Nora Zacher einen hinreißenden Tanz. Dreimol Adde Alaaf und eine Rakete war der verdiente Lohn. Zum Auftakt seiner Amtszeit wollte sich der neue Sitzungspräsiden Herbert Radermacher vorstellen, aber „ming Reed is fott“ musste er dem verdutzten Publikum kundtun. Während er die Halle verließ und draußen im Auto „suchte“ lief drinnen ein kleiner Film über die weiteren Suchstationen, die bei der Feuerwehr endete.
Ehrung für die Feuerwehr
Das war auch gut so, konnte er doch direkt mit Dieter Merten dem Wehrleiter der VbG Adenau und dem Adenauer
Wehrführer Ernst Krämer für eine Ehrung mit auf die Bühne bringen. „Liebe Feuerwehrleute im letzten Jahr habt ihr Euer 110-jähriges Jubiläum gefeiert. Deshalb ehren wir Euch beim 111ten in diesem Jahr mit dem Sessions Motto für euren selbstlosen Einsatz für das Allgemeinwohl. Denn der Straßenkarneval in Adenau wäre ohne die Feuerwehr nicht durchzuführen“, bedankte sich Präsident Christoph Böder bei Dieter Merten und Ernst Krämer, bevor er ihnen stellvertretend für alle Wehrleute die Verdienstmedaille in Gold der KG ansteckte.
Dann wurde es eng auf der Bühne, die Brohler Prinzengarde war samt Funken und Tanzpaar Lena Segl und Michael Liebsch bei der KG zu Gast. In diesem Jahr zum 23 mal zeigten sie wieder einen Karneval mit Rheinischer Prägung. Einige Anekdoten über die Vor- und Nachteile von Männer diskutierten Hilde Kraft und Klaudia Thiesen im Sketch „Neulich im Addene Jong“. Als dritter im Bunde mimte der ehemalige Sitzungspräsident Thomas Sebastian in seiner unnachahmlichen Manier die betroffenen Männer, einfach Köstlich. Beim Tanz der Juniorfunken zeigten Marie Eich, Zoe Reiz, Merle und Paula Rotkegel, Savanna Sroda, Elena Schmitz, Luna Schumacher, Mathilda Stoll und Vivienne Weibrecht eindrucksvoll, was sie bei ihrer Trainerin Anja Vollmann gelernt hatten.
Ehrungen der Rheinischen Karnevalskorperation
Auch in diesem Jahr standen Ehrungen der Rheinischen Karnevalskorperation auf dem Programm. Diesmal überreichte Vizepräsident Hermann Wagner an zwei verdiente Mitglieder des Fanfarencorps Urkunden und Verdienstmedaillen für ihr Engagement für den Adenauer Karneval. Einmal Jürgen Kraus in Bronze für 10 Jahre Vorstandsarbeit, und einmal für Jürgen Sicken in Silber für 14 Jahre Vorstandsarbeit als erster Vorsitzender im Fanfarencorps.
Auch in diesem Jahr brachte Vollblutkarnevalist „de Martin“ den Saal zum Kochen. Dem Sessions Motto folgend kam er als Feuerwehrmann auf die Bühne und gab Anekdoten vom Adenauer Original Herbert Bätz besser bekannt als „Fuzzi“ zum besten, einfach Genial.
Jetzt kam „Spüli“ Willi Schüller zum ersten mal mit der Band Eifelfeuer auf die Bühne. Mit seinen Partnern Jörg Nett, Frank Caspers, Felix Schunk und Christian Gold brachten sie mit ihren bekannten Liedern über das Leben und Gefühl in Adenau den Saal zum Kochen. Bevor de „Spüli“ die Bütt betrat zeigten die Große Funkengarde das Aushängeschild der KG mit Carina Cläsgens, Franziska Görgen, Lotta Stepan, Saskia Hupperich, Lisa Hoffmann, Franziska und Katharina Lehmann und Natalie Schönenborn, was sie unter ihren Trainerinnen Melanie Schröder und Julia Esser, für ihren Bühnenauftritt gelernt hatten. Eine fantastische Darbietung.
Spüli - ein Urgestein in der Bütt
Über 35 Jahre ist „Spüli“ alias Willi Schüller dem Karnevalsbazillus verfallen. Er ist das Gewissen der KG und schafft es in jedem Jahr der gesamten Stadt und dem Umfeld gehörig den Kopf zu Waschen und auf Missstände hinzuweisen. Diesmal bekam auch die Große Weltpolitik ihr Fett ab und bekamen Schelte von dem Urgestein des Adenauer Karnevals.
Bevor das Männerballett „Dolce Vita“ aus Reifferscheid mit ihrer wahnsinnigen Akrobatik begeisterten, zeigte das Fanfarencorps der KG unter der musikalischen Leitung von Johannes Schmitt mit einem Medley der 90er Jahre eine tolle musikalische Vielfalt der Bühne und heizten die Stimmung in Saal unheimlich an. Die von der Finalband „Die Schlappkappe“ mit ihren Liedern weiter angeheizt wurde. Nach sechs Stunden konnte Sitzungspräsident Herbert Radermacher, der souverän durch seine erste Sitzung geführt hat, zum Finale aufrufen, wo alle Aktiven noch mal auf der Bühne waren, bevor „Eifeldampf“ das weitere musikalische Programm übernahm.
SES
Aus den Händen von Präsident Christoph Böder (li) erhalten Wehrleiter Dieter Merten (2.v.Li) und Wehrführer Ernst Krämer (3.v.li) die Verdienstmedaille in Gold der KG. Rechts Sitzungspräsident Herbert Radermacher.
Während sich Klaudia Thiesen und Hilde Kraft über Männer unterhielten, mimte der ehemalige Sitzungspräsident Thomas Sebastian in seiner unnachahmlichen Art, die betroffenen Männer
