Allgemeine Berichte | 16.10.2018

Das Kunstpavillon Burgbrohl präsentiert: Perfomancekunst und Aktionslabor

Die Kunst der Begegnung

Vom 19. bis zum 22. Oktober

Region. AIM e.V. Kulturprojekte im ländlichen Raum unterstützt und organisiert Kulturprojekte, die ein Forum bieten für den lebendigen Austausch von interdisziplinären und künstlerischen Positionen, die das regionale Leben bereichern und darüber hinaus auch überregional und international wahrgenommen werden: Unter dem Titel „Kunst der Begegnung“ begegnen sich Künstler*innen aus Thailand, Taiwan, Japan, Singapur, Belgien und Deutschland mit dem Ziel, ihre Methoden, Modelle und künstlerischen Strategien im Bereich der Performance-Kunst zur Anschauung zu bringen und sich untereinander und mit dem Publikum auszutauschen.

Teilnehmende Künstler*innen: Chakkrit Chimnok (Thailand), Pattree Chimnok (Thailand), Jeremy Hiah (Singapore), Tokio Maruyama (Japan), Watan Wuma (Taiwan), Yeh Tzu Chi (Taiwan), Béatrice Didier (Brüssel), Boris Nieslony (Köln), Britta Lieberknecht (Köln), Keike Twisselmann (Berlin/Belfast), Rolf Schulz (Düsseldorf), Ute-Marie Paul (Kail/Eifel), Moderation: Karin Meiner (DE).

Das zutiefst menschliche Prinzip Gast/Gastgeber wird von AIM e.V. in Kooperation mit dem Aktionslabor PAErsche und den anderen Partnern als Nomadisches Artists in Residenz gehandhabt. In diesem Projekt haben sich das Aktionslabor PAErsche (Köln), Performance Art Research (Hildesheim), der Kaskadenkondensator (Basel), der Verein ART IG (Hannover) und das ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl zusammengeschlossen. Die asiatischen Künstler*innen werden in den fünf beteiligten Städten ihre Praktiken und die theoretischen Hintergründe ihrer kulturellen Aktivitäten vorstellen, künstlerisch arbeiten, sich den Fragen des Publikums stellen und sich mit den jeweiligen Netzwerken auseinandersetzen. Eine Begegnung der ganz besonderen Art! Einer, der viel Wissen und Erfahrung zu diesen Fragen gewonnen hat, ist der Gründer des Europeen-Live-Art-Archives (ELAA), der Kölner Performance-Künstler, -Theoretiker, Kurator und Netzwerker Boris Nieslony. Gemeinsam mit der Performerin Sakiko Yamaoka (Tokio) hat er 2005 das Projektformat „KUNST DER BEGEGNUNG/The Art of Encoutering“ entwickelt, mit dem dieses Projekt in die siebte Runde geht. Er wird als Gast, Vortragender, Gesprächspartner und Performer im Kunstpavillon Burgbrohl dabei sein. „Es zeigt sich, je kompakter und tiefer erprobtes Wahrnehmen und Erfahren in verschiedenste Formen der Praxis eingedrungen ist, dass mehr Fragen aufgeworfen werden als Lösungen zu finden sind oder ins Werk gesetzt werden können. Im Grunde nichts Neues, ein alltägliches Phänomen, doch das drängende Sehen, Fragen und Tun will Experiment, will das Entstehen und will Austausch und Wirkung in das Allgemeine und in die Weite der Kultur hinein“, so Boris Nieslony.

Es wird ein reiches Spektrum an Präsentationen, Aktionen, Interventionen und Aufführungsformate angeboten und gemeinsam entwickelt. Veranstaltungsorte und -zeiten bei freiem Eintritt:

Freitag, 19. Oktober, 20 Uhr: Auftaktveranstaltung und Vorstellung der KünstlerInnen im Kunstpavillon Burgbrohl.

Sonntag, 21. Oktober, 13 bis 17 Uhr: Solo-, Duo, Gruppen & Open Source Performances, Denkmalareal Sayner Hütte in Bendorf (Gießhalle & Außenbereich) In der Sayner Hütte, 56170 Bendorf Montag, 22. Oktober, ab 13 Uhr: Performative Erkundung der näheren Umgebung Oberlützingen, Treffpunkt Kunstpavillon Burgbrohl.

Das Motto „Industrie-Kultur“ des diesjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz inspirierte zur Auswahl der besonderen Orte. AIM e.V. freut sich über eine Förderung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz.

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