Heimatverein Rheinbreitbach lädt ein
Die Nachbarstadt entdecken
Geführter Stadtrundgang durch Unkel am 28. Mai
Rheinbreitbach. Die Nachbarstadt Unkel ist das Ziel eines Stadtrundgangs, den der Heimatverein Rheinbreitbach Ende Mai unternehmen wird. Den Beinamen „Rotweinstadt“ verdankt der Ort seinem ehemals blühenden Weinbau, der, wie in so vielen Rheinorten, im 19. Jahrhundert stark zurückgegangen war. Seit den 1990ern wurde der Weinbau wieder belebt, und nun kann der Besucher wieder die traditionellen roten Sorten genießen.
Aber auch die Stadt selbst mit ihren mittelalterlichen Fachwerkgehöften hat viel Sehenswertes zu bieten. Zum Beispiel die aus dem 13. Jahrhundert stammende katholische Pfarrkirche St. Pantaleon. Oder das Freiligrath-Haus an der Rheinpromenade. In Unkel lebten und arbeiteten zeitweise so bekannte Persönlichkeiten wie Anette von Droste-Hülshoff, Stefan Andres, Willy Brandt und Leonhard Reinirkens, die sich von der Stadt und ihrer Kultur angezogen fühlten und Spuren hinterlassen haben. Neben historischen Gebäuden wie dem Fronhof, dem Viergiebelhaus, dem Herresdorfschen Haus sowie der Schweppenburg, die zu besichtigen lohnt, sei noch der Gefängnisturm erwähnt, der als Teil der Stadtmauer im 16. Jahrhundert erbaut wurde.
Der Heimatverein lädt alle Interessierten ein auf den Stadtrundgang durch Unkel am Samstag, 28. Mai. Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften ist um 14.30 Uhr auf dem Renesseplatz. Die Führung beginnt um 15 Uhr in Unkel am „Neven-Dumont-Platz“. Die Kosten betragen 4,00 Euro pro Person, die vorher auf eines der Konten des Vereins zu überweisen sind. Die Konten findet man auf der Homepage www.heimatverein-rheinbreitbach.de. Verbindliche Anmeldungen bis zum 25. Mai bei Heike Riznar, Tel. (0 22 24) 9 01 01 97, oder Jürgen Fuchs, Te. (0 22 24) 28 76. Alle Heimatfreunde und Gäste sind zur Teilnahme eingeladen.
