Thür ist ein Dorf mit Zukunft
Die Ortsgemeinde feiert ihre wohlverdiente Silbermedaille
Mendig. Am Freitag vergangener Woche gab der rheinland-pfälzische Minister des Innern und für Sport, Roger Lewentz, die Ergebnisse des Landesentscheids 2017 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bekannt. Von den insgesamt 193 Dörfern, die sich am diesjährigen Landeswettbewerb beteiligten, hatten sich aus den vorausgegangenen Kreis- und Gebietsentscheiden 23 Dörfer für den Landesentscheid qualifiziert. „Das Ergebnis im Landesentscheid spiegelt die konsequente Arbeit und die großartige Gemeinschaftsleistung in den Dörfern wider“, sagte Lewentz. „Was die Menschen in unseren Dörfern Tag für Tag für die Zukunft ihres Dorfes leisten, beeindruckt mich sehr. Der Dorfwettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ ist der geeignete Rahmen, diese Leistungen hervorzuheben und öffentlich zu machen. Mit Hilfe der Dorferneuerung haben sich die Ortsgemeinden Gedanken um die Zukunft ihres Dorfes gemacht. Sie haben sich den aktuellen Herausforderungen, die im Zusammenhang mit den demographischen und allgemeinen strukturellen Veränderungen stehen, mit Engagement und Erfolg gestellt“, so der Minister.
Medaille ist auch Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement
Kurz nachdem der Thürer Ortsbürgermeister Rainer Hilger die Nachricht vom Ministerium des Innern und für Sport erhielt, dass seine Gemeinde in der Sonderklasse die Silbermedaille gewonnen habe, sprach er mit „Blick aktuell“: „Wir freuen uns sehr über die Silbermedaille im Landesentscheid. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig betrachte ich dies als eine Auszeichnung für alle, die sich ehrenamtlich in zahllosen Stunden für unseren Ort engagierten und auch weiterhin engagieren werden. Ich möchte mich in diesem Rahmen ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die diesen Erfolg möglich gemacht haben und sich weiter für das Dorf mit Zukunft einsetzen wollen.“
Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde gratulierte
Um den spektakulären Erfolg gemeinsam mit seinen Mitstreitern und allen zu feiern, die sich ebenso wie er über das tolle Ergebnis freuten, hatte Rainer Hilger spontan für den Freitagnachmittag zu einer kleinen Feierstunde auf den Thürer Dorfplatz eingeladen, und zahlreiche Thürer waren dieser Einladung gefolgt. Auch Verbandsgemeindebürgermeister Jörg Lempertz hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Thürer Ortsbürgermeister zum Erfolg seiner Gemeinde zu gratulieren. „Die Thürer sind begeistert von ihrer Heimat, sie halten zusammen und packen gemeinsam an.“ Ein Beweis dafür seien sowohl die Neugestaltung des Dorfplatzes als auch viele Highlights, wie zum Beispiel die Renaturierung des Thürer Bachlaufs, die innovative Gestaltung des Friedhofs („Garten der Erinnerung“) und die Streuobstwiesen. „Heute haben die Thürer allen Grund zu feiern, und ich gratuliere von Herzen zu der wohl verdienten Silbermedaille“, so Lempertz. In der Sonderklasse haben sich die teilnehmenden Gemeinden wie folgt platziert (in alphabetischer Reihenfolge): Gold gewannen die Ortsgemeinden Käshofen im Landkreis Südwestpfalz, Merkelbach im Westerwaldkreis, Rumbach im Landkreis Südwestpfalz und Wachenheim im Landkreis Alzey-Worms. Siber ging an die Ortsgemeinden Morschheim im Donnersbergkreis, Obererbach im Landkreis Altenkirchen, Obernhof im Rhein-Lahn-Kreis, Thür im Landkreis Mayen-Koblenz sowie Waxweiler Eifelkreis im Bitburg-Prüm. Mit Bronze ausgezeichnet wurden die Ortsgemeinden Niederbrombach im Nationalparklandkreis Birkenfeld, Rech im Landkreis Ahrweiler und Wilgartswiesen im Landkreis Südwestpfalz. Bei der Bewertung wurden folgende Bereiche beurteilt: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung/ „Das Dorf in der Landschaft“ und Gesamtbeurteilung.
In diesem Jahr finden erstmals zwei Preisverleihungen statt. Die Sieger der teilnehmenden Gemeinden der Hauptklasse werden am Freitag, 20. Oktober, und die Sieger der teilnehmenden Gemeinden der Sonderklasse am 24. November geehrt. Beide Preisverleihungen finden in der Fruchthalle in Kaiserslautern statt und beginnen um 14 Uhr. Alle Gemeinden, die am Landesentscheid teilgenommen haben, werden von Innenminister Roger Lewentz mit einer Urkunde und einer Glastrophäe ausgezeichnet. FRE
Das Gewerbegebiet an der gut angebundenen Bundesstraße 256 ist für Investoren von großem Interesse.
Die karpatischen Wasserbüffel haben in den Thürer Wiesen eine neue Heimat gefunden.
Die Renaturierung des Thürer Bachlaufs zählt zu den vielen Highlights der Vorzeigegemeinde.
Spontan hatte Ortsbürgermeister Rainer Hilger (vorne, Mitte) zu einer kleinen Feier auf den Dorfplatz eingeladen. Auch Verbandsgemeindebürgermeister Jörg Lempertz (vorne, links) war der Einladung gerne gefolgt. Fotos: FRE
Artikel melden
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Radmarathon Tannheim 214 km
Radmarathon Tannheim/Tirol 214 km mit 3500 Höhenmetern im Oberallgäu und Bregenzerwald
Events Andernach Tanzparty
Andernacher Tanzparty 2026 mit Disco-Foxtrott und Cocktailbar
„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.
Weiterlesen
Wasserstandsmarkierung ist nur bei extremem Niedrigwasser im Flussbett zu sehen
11.07.: „Hungerfelsen“ bei Kripp ist wieder sichtbar
Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:
Weiterlesen