Pilgerzentrale Schönstatt
Die Pandemie öffnet neue Türen
„10 Minuten an der Krippe in Schönstatt“ – dieses Jahr virtuell
Vallendar. Seit über 20 Jahren gibt es alljährlich die „10 Minuten an der Krippe“ in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt. Das Mitmach-Krippenspiel, die lebensnah-besinnlichen Texte, das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern, das anschießende Beisammensein im weihnachtlich geschmückten Stallgebäude – das alles lockte in jeder Weihnachtszeit bis zu 10 000 Kinder, Eltern und Großeltern nach Schönstatt. Doch dieses Jahr war alles anders.
Eine geöffnete Tür: virtuelle „10 Minuten an der Krippe“
Wochen vorher überlegte ein Team der Pilgerzentrale in Schönstatt noch, ob nicht doch eine Veranstaltung – vielleicht in der großen Pilgerkirche – möglich wäre. Der Lockdown im Advent machte dann jedes Weiterplanen hinfällig. Die Idee, wenigstens an ein paar Terminen einen virtuellen Ersatz für die „10 Minuten an der Krippe“ anzubieten, war dann die „geöffnete Tür“. An Ideen mangelte es nicht: Auf jeden Fall sollte es die Möglichkeit geben, Namen von Menschen und Anliegen, für die gebetet werden soll, mitzuteilen: Entweder im Chat während des Livestreams oder per Mail und per Post. Die Zuschauer haben alle drei Wege eifrig genutzt. Die mitgeteilten Namen und Anliegen wurden ausgedruckt und zum Christkind an die Krippe der Anbetungskirche gebracht. In der Bündnisfeier am 18. Januar waren alle Sternenzettel mit dabei in der Pilgerkirche. In den Fürbitten haben die Gottesdienstbesucher für alle Namen und Anliegen gebetet und anschließend die Sternenzettel im Bündnisfeuer am Urheiligtum der Dreimal Wunderbaren Mutter übergeben.
Kinder sollen mitmachen können
Vor allem sollten die Kinder angeregt werden, mitzumachen. Deshalb war neben dem Singen von bekannten Weihnachtsliedern, deren Text zum Mitsingen eingeblendet wurde, das Mitmachen von Bewegungen mit einem Stern ein wichtiges Element.
Bei über 3300 Aufrufen in Youtube ist anzunehmen, dass die „10 Minuten an der Krippe“ wieder ungefähr so viele Menschen erreicht haben wie in den Jahren zuvor. Aber dieses Jahr weitete sich der Einzugsbereich.
Menschen in ganz Deutschland und aus dem Ausland gaben dankbare Kommentare auf Youtube. Fam. A. schrieb per Mail: „Herzlichen Dank für die ´10 Minuten an der Krippe´. Wir fanden diese Gebetszeit wunderschön. Da wir nicht in der Nähe von Schönstatt wohnen, hatten wir noch nie die Möglichkeit gehabt, daran teilzunehmen. Dank dieser Live-Veranstaltungen durften wir dabei sein. Vielen Dank!“ Frau S. teilte mit: „Vielen herzlichen Dank für euren Videoclip, sehr warmherzig und inspirierend wie einladend. Danke.“
Die „10 Minuten an der Krippe“ bleiben das Jahr über präsent
Bis Mitte Januar folgten Kinder dem Aufruf, Krippenbilder zu malen und an die Pilgerzentrale zu schicken. Sogar ein Kind aus Australien fühlte sich angesprochen und malte ein originelles Krippenbild. Die Kinderzeichnungen sind in einem Clip zusammengefasst und auf Youtube abrufbar. Alle drei Termine der virtuellen „10 Minuten an der Krippe“ können weiterhin auf Youtube angeschaut werden. So bleiben die „10 Minuten an der Krippe“ auch über die Weihnachtszeit hinaus präsent.
Link zum Clip: https://youtu.be/e0lpEC6wNGg
Auch dieses Jahr wurden von Besuchern an der Krippe „Sternenzettel“ mit Namen und Anliegen zur Krippe gebracht.
