„Komm ein bisschen mit“
Die Theatergruppe Hatzenport entführt ihre Gäste nach Italien
Turbulentes Geschehen im kleinen Familienhotel „Amore Mio“
Hatzenport. Das Traumziel vieler Deutschen war in den fünfziger Jahren Italien, wahre Karawanen zogen über den Brenner, auf der Suche nach La dolce Vita, Pizza, Pasta und Amore. Karawanen von Gästen wünscht sich auch die Theatergruppe Hatzenport, die mit der Komödie in drei Akten von Bernd Gombold „Komm ein bisschen mit nach Italien“ ihr Publikum dorthin entführen möchte. Die Theaterproben sind in vollem Gang, keine Mühen werden gescheut, um den Zuschauern ab dem 3. November ein paar Stunden italienisches Urlaubsgefühl zu vermitteln. Turbulent geht es zu, im kleinen Familienhotel „Amore Mio“ spielen die Mafia, Carabiniere, teutonische Touristen, feurige Italiener/innen, sehr blonde Blondinen und Amore eine wichtige Rolle. Doch vielleicht heißt es am Ende „Nix Amore am Lago Maggiore“ – wer weiß? Die geschäftstüchtige Teresa (Ruth Schmitt) betreibt das Hotel mit ihrem gutaussehenden Sohn Angelo (Moritz Ibald), der Liebling der Frauen. Marlene (Lisa Maria Scherr) und Hilde (Claudia Eifler) träumen von einem Italienurlaub, in dem sie so richtig einen draufmachen wollen. Doch es kommt anders, denn aus Versehen hat Hilde im Zug einen falschen Koffer mitgenommen. Ausgeträumt? Auch Renate (Klaudia Ibald) und Hans-Jochen (Rochus Ibald) führte ihre Reise nach Italien. Ihre Begegnung mit der sehr blonden Chantal (Isabell Burchert) und deren „Freund“ Ritchie (Christian Gutenbrunner) birgt sehr viel Zündstoff. In weiteren Rollen spielen Oliver Koch als „Oskar“ und Stefan Rothmeier als „Thomas“. Hinter den Kulissen arbeiten: Stefan Rothmeier (Regie), Rita Naunheim (Regieassistenz), Beate Marcon (Souffleuse), Michael Faßhold, Marvin Heil und Michael Schunk (Technik), Frankia Gietzen und Katharina Berger (Maske), Laura Sommer und Egon Müller (Film und Foto). Zuständig für den Aufbau sind: Renate Wowoit, Klaus Eifler, Tom Gibbert, Karlheinz Naunheim, Herbert Kluespies und Carlo Marcon. In einem Zitat
aus Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ wird die Sehnsucht des Menschen nach fernen Ländern wie folgt beschrieben: „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, im dunklen Laub die Goldorangen glühn“ – die Theatergruppe Hatzenport möchte bei ihren Gästen die eigenen Urlaubsträume wecken. Wer dem tristen Novemberwetter entfliehen möchte, hat dazu die Gelegenheit in der Alten Abfüllhalle Pauly Rath am: 3. November zur Premiere um 19 Uhr, 4. November um 16 Uhr, 10. November um 19 Uhr, 11. November um 16 Uhr, 14. November um 19 Uhr, 17. November um 19 Uhr, 18. November um 16
Uhr, 23. November um 19 Uhr und zur letzten Vorstellung am 25. November um 16 Uhr. Bevor der letzte Vorhang fällt, findet am 23. November nach der Aufführung eine Theater-Abschlussparty statt, der Eintritt ist frei, zwei DJs legen auf, und es darf getanzt werden. Der Kartenvorverkauf startet am 6. Oktober von 10 bis 12 Uhr in der Abfüllhalle, ab 8 Uhr erfolgt die Nummernausgabe. Ab 7. Oktober 9 Uhr telefonische Kartenvergabe unter der kostenfreien Hotline 08008889994, die telefonisch erworbenen Karten können vom 8. bis 12. Oktober täglich von 18 bis 19 Uhr im Pfarrhaus abgeholt oder dort gekauft werden. Mitglieder des Theatervereins stehen jeweils zwei Karten zu.
EP
Nicht unproblematisch ist das Verhältnis von Ritchie und der sehr blonden Chantal.
