Versammlung des Kirchenchors „Cäcilia“ 1707 Kobern
Die Vorstandsarbeit kann fortgeführt werden
Kobern. Zunächst wurden die üblichen Tagesordnungspunkte und Regularien abgearbeitet. Wichtigster Tagesordnungspunkt war aber in diesem Jahr die Neuwahl des Vorstandes. Brigitte Brohl kandidierte nach 30-jähriger Vorstandsarbeit, davon 20 Jahre als Vorsitzende, aus privaten Gründen nicht mehr für den Vorsitz. Es war ihr ein besonderes Anliegen, den Vorsitz in jüngere Hände abzugeben. Mit Silvia Scharenberg, bereits seit 2007 Schriftführerin im Vorstand, konnte bereits im Vorfeld eine Kandidatin für den Vorsitz gefunden werden. Die Wahlleitung hatte dankenswerterweise der im Juni scheidende Präses, Pfarrer Bernhard Fuchs, übernommen. Die fast vollzählig erschienen Sängerinnen und Sänger wählten sie einstimmig zur Vorsitzenden des Chors. Leo Freudenberg beglückwünschte sie mit einem Blumenstrauß zu ihrer Wahl und versicherte ihr die volle Unterstützung des gesamten Vorstandes und des Chors. Auch die scheidende Vorsitzende, die selbstverständlich weiterhin Sängerin des Chors bleibt, erhielt ein Blumenpräsent. Als Beisitzerin (Schriftführerin) wurde Inge Dötsch – ebenfalls einstimmig - neu in den Vorstand gewählt. Ganz neu ist ihr die Vorstandsarbeit nicht, da sie bereits von 1982 bis 1993 Beisitzerin war. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt: Stellvertretender Vorsitzender - Leo Freudenberg, Kassiererin - Ingrid Dickers, Notenwartin - Edith Glasmann, Chronistin - Hannelore Schmidt, Beisitzer - Paul Kaleta. Mit dem neuen Vorstand ist sichergestellt, dass die bisherige Vorstandsarbeit kontinuierlich weitergeht.
Es war allen Anwesenden bewusst, dass dies in Zeiten des Umbruchs zur „Pfarrei der Zukunft“ hin besonders wichtig ist. In Zeiten der Unsicherheiten und Verunsicherungen können alle Pfarrangehörigen und insbesondere die etablierten Gruppen mit dazu beitragen, dass die Kirche im übertragenen Sinne auch nach den Strukturreformen im Dorf bleibt, auch wenn es die selbstständige Pfarrei St. Lubentius Kobern dann leider nicht mehr geben wird. Dass der Chor, gemeinsam mit dem Kirchenchor Gondorf, eine starke Gemeinschaft, also „Kirche vor Ort“ ist und bleiben wird, ist das Gebot der Stunde.
