Viertklässler der Schule im Ländchen Pech besuchen Trinkwasseraufbereitungsanlage
Die Wahnbachtalsperre als außerschulischer Lernort
Wachtberg-Pech. Bei sonnigem Wetter fuhren die Viertklässler mit ihrer Klassenlehrerin Heike Gratz-Wüllner und ihrer ehemaligen Lehrerin Renate Clasen als Begleitung im Bonn-Touren Cabrio-Bus zur Wahnbachtalsperre. Am Ziel angekommen, wurde die Besuchergruppe von Frau Weiß empfangen. Nach einer Filmvorführung und einem Frühstück wurde die Anlage besichtigt. Die Schüler erfuhren, dass 800 000 Menschen in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahr mit Trinkwasser aus der Wahnbachtalsperre versorgt werden. Für Baden, Duschen und Körperpflege benötigt man zum Erstaunen der Schüler 50 Liter Wasser, für die Toilettenspülung 38 Liter, im Vergleich dazu zum Waschen 16 Liter, zum Geschirrspülen etwa 8 Liter, zur Reinigung, Autopflege und Garten 8 Liter, zum Kochen, Essen und Trinken nur 5 Liter täglich. Sehr interessiert zeigten sich die Schüler bei der Demonstration, Schmutzwasser mit schwarzem und weißem Sand zu sauberem Wasser zu filtern. Frau Weiß erklärte ihnen, dass die Filter, die die Bakterien abhalten sollen, 36 Stunden lang gereinigt werden, damit die Bakterien nicht durch den Filter sickern. Schön anzusehen war der Mischer durch eine Glaskuppel, in dem das in getrennten Anlagen aufbereitete Grund- und Talsperren- wasser am Ende ihrer Aufbereitung gemischt werden. Anschließend ging es 264 Stufen hinab in 50 m Tiefe unter der Talsperre hindurch und am Wahnbach wieder ans Tageslicht. Zum Abschied bekam jeder eine Trinkflasche und eine ausführliche Broschüre, in der alles über die Wahnbachtalsperre nachzulesen ist. Ein Erinnerungsfoto durfte natürlich nicht fehlen. Mit vielen Informationen und neu gewonnenen Eindrücken ging es zur Freude aller im offenen Cabrio-Bus zur Schule zurück.
