Kolpingsfamilie Plaidt lud zur Information über die diesjährige Fastenaktion ein
„Die Welt ist voller guter Ideen. Lasst sie wachsen.“
Plaidt. Am letzten Fastensonntag nach der Heiligen Messe trafen sich Interessierte im Pfarrsaal, um sich über das Leitthema der diesjährigen Misereor-Fastenaktion zu informieren. Dies lautet: „Die Welt ist voller guter Ideen. Lasst sie wachsen.“ Es rückt die Menschen in Burkina Faso, am Rande der Sahelzone, in den Mittelpunkt, die ideenreich und mit neuen Methoden ihre Ernährung und Versorgung für sich und ihre Familien sicherstellen. Die Kolpingsfamilie Plaidt hatte eingeladen und zeigte zunächst einen Film von Misereor. Anschließend berichteten mit Claudia und Konrad Geilen zwei Plaidter, die selbst zwei Jahre in Burkina Faso gelebt und gearbeitet haben, anschaulich und lebendig von der Situation in diesem kleinen afrikanischen Land, das zu den ärmsten der Welt gehört. Hierzu hatten sie viele Dinge des alltägliche Lebens wie Feldarbeitsgeräte und Gefäße, aber auch Musikinstrumente mitgebracht und aufgebaut. Burkina Faso heißt übersetzt: Land der aufrechten Menschen. Die meisten Menschen in Burkina Faso, die Burkinaben, leben auf dem Land und ernähren sich von Ackerbau und Viehzucht.
Bekannt sind die Burkinaben aber auch für ihr künstlerisches Geschick. Die Bevölkerung ist in den letzten 40 Jahren sehr stark gewachsen, von 3 Millionen auf heute rund 19 Millionen Einwohner. Da es über 60 unterschiedliche einheimische Sprachen gibt, wird sich in der Regel auf Französisch verständigt. Im Gegensatz zu den benachbarten Staaten ist die politische Situation in Burkina Faso ruhig und auch die verschiedenen Religionen, d.h. die Anhänger der ursprünglichen Naturreligionen, Muslime und Christen leben friedlich nebeneinander. So können sich gute Ideen entwickeln und zum Wohlergehen der Menschen umgesetzt werden.
