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Vierte Auflage von Schlag die Möhre

Diesmal wehrte sich die Möhre

Wanderpokal und 500 Euro Prämie für den guten Zweck

29.01.2018 - 15:10

Westum. Diesmal wurde die Möhre nicht geschlagen: Im Gegenteil, das Wurzelgemüse wehrte sich heftig und sehr erfolgreich. Bei der vierten Auflage des noch jungen Karnevalsformats „Schlag die Möhre“ setzte sich das Team von Gastgeber Westum an die Spitze der Wertung. Im bestens besuchten Murrepalast gewannen die Westumer ganz knapp das letzte Spiel gegen Bad Bodendorf und sicherten sich mit 29 Punkten den großen Sieger-Pokal und 500 Euro Siegprämie für den guten Zweck. Die Teams aus Bad Bodendorf und Koisdorf lagen mit je 18 Punkten gleichauf. In einem kleinen Stechen holten sich die Bad Bodendorfer dann Rang zwei. Auf Platz vier kam der zweimalige Titelträger Sinzig und Franken und Koisdorf erreichten je fünf Punkte.

Im bestens gefüllten Murrepalast - über die Besucherzahlen freute sich die veranstaltende KG- ging dabei eine Abwandlung von Spiel ohne Grenzen im Zelt mit der modifizierten Punktewertung von „Schlag den Raab“ über die Bühne. Mit viel Stimmung und Spaß für Zuschauer wie für Akteure. In den Reihen der Zuschauer wurde schon darüber diskutiert, ob die Teams Zeit zum Üben hatten. Hatten sie nicht. Die Spieler wissen absolut nicht, was auf die zukommt. Das macht ja auch den Reiz von Schlag die Möhre aus.

Bei der 4. Auflage von „Schlag die Möhre“ hat es einige kleine Regeländerungen gegeben. So war die Zahl der Spiele auf elf begrenzt worden, um die Veranstaltung im zeitlichen Rahmen zu halten. Und auch bei der Punktwertung hatte man sich in Westum was Neues einfallen lassen. Für die ersten drei Spiele gab es jeweils fünf Punkte, die mittleren vier Spiele wurden mit sieben Punkten belohnt und für die Sieger der vier letzten Spiele gab es elf Punkte. Eine Änderung, die für viel Spannung sorgte. Denn vor dem letzten Spiel hatten sowohl Koisdorf, als aus Sinzig Bad Bodendorf und der spätere Sieger Westum die Möglichkeit „Schlag die Möhre“ 2018 für sich zu entscheiden.

Westums KG-Chef Rudi Fuchs erläuterte noch einmal den Hintergrund für das neue Karnevalsformat. „Es gibt ja die stetigen Frotzeleien zwischen den Sinziger Ortsteilen. Die können bei Schlag die Möhre mit vielen Spielen ausgetragen werden“, hieß es.

Es ging um Geschick, manchmal etwas Kraft, Wissen oder Einschätzungsvermögen. Die Westumer KG hatte die Spiele mit viel Liebe zum Detail und einem ungeheueren technischen Aufwand ausgeheckt.

Die gestellten Aufgaben hatten teilweise einen recht heftigen Schwierigkeitsgrad. ‚So bei einer Abwandlung der Montagsmaler und beim Erkennen der Augenpartien der Prominenz. Ein wenig Tischtennis-Rundlauf, der Einsatz eines Laubbläsers „Blas de eine“, mit dem ein Ball durch einen schwierigen Parcours gejagt werden musste, rundeten das Ganze ab. Und hier und da gab es bei den Teams und auch im Publikum völlig ratlose Gesichter. Über den Spaß an der Freude wachte im Wettkampf übrigens ein hochkarätiger Oberschiedsrichter. Notar Stefan Schuck schaute sich die Sache genau an und erhielt dabei Verstärkung von CDU-MdL Guido Ernst.

Aufgelockert wurde der Wettbewerb durch die Auftritte der Tanzgruppen der KG Rot-Weiß Westum, wobei vor allem die Mini-Möhren besonders starken Beifall bekamen.

Die Spielleitung hatte in Westum Simone Gasper. Der Frau hörte man besser genau zu, denn sie erklärte die Regeln bis ins Detail.

„Schlag die Möhre“, wird übrigens weitergehen und hat längst den Status einer Kultveranstaltung. „Bis zum nächsten Jahr“, hieß es bei allen Beteiligten nach der Siegerehrung.

BL

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Abschließend war es für die Mayener Sozialdemokraten eine Selbstverständlichkeit, die Aberkennung der „Ehrenbürgerschaft“ von A. Hitler mit zu beschließen [ Zitat Ende ] Herzlichen Glückwunsch an die SPD und die Stadt Mayen. Nach 75 Jahren! hat man einem Mörder und Volksthyrannen die Ehrenbürgerschaft aberkannt. Und wie lange dauert es, bis die Mayener eine Kritik annehmen und einmal drüber nachdenken? Wie lange braucht es denn, eine Stadt kaputt zu machen, Kopfsteinpflaster wie in Kaisers Zeiten durch die gesamte City zu tackern, das sich jeder Gehbehinderte den Hals bricht und sich mit dem Rollator die restlichen Knochen bricht ? Warum ist Mayen immer noch so rückständig? Mayen bietet immer noch keinen Service, keinerlei Kommunikation und keine Einkaufsmöglichkeit für alte Menschen. Sollen wir raus aus der Stadt- wie im Mittelalter ? Flanieren in Mayen? Geht nicht mehr, und was wollt ihr dann mit einem Hotel? Erstmal die Ruinen abreißen und die Eigentümer in die Pflicht
K. Schmidt:
Mit anderen Worten: Die 5 AfD-Stadtratsmitglieder bilden gegenüber den anderen 43 die absolute Mehrheit. Denn so wie sie abstimmen, darf schließlich kein echter Demokrat abstimmen. ergo: Politisches Kasperletheater, allerdümmster Art. Und wiedermal Stärkung einer Partei, die doch angeblich niemand stark haben will.
Helmut Gelhardt:
Wer sich in die Hände der Rechtsreaktionäre, hier der AfD, begibt, kommt politisch in deren Händen um. Das hätte gegolten für die Papaya-Koalition unter der Führung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Neuwieder Stadtrat, Herrn Martin Hahn, der vor dem 'Abwahlverfahren Mang' bewusst in Kauf genommen hat, Bürgermeister Mang, SPD, mit Hilfe der AfD zu stürzen. Und das gilt gleichermaßen jetzt für Herrn Bürgermeister Mang, der es jedenfalls im Ergebnis hingenommen hat, dass seine Abwahl nur mit der Enthaltung der AfD verhindert wurde. Die Schändlichkeit der maß- und zügellosen Treibjagd gegen Mang durch in erster Linie sich christliche Demokraten nennende Personen im Neuwieder Stadtrat bleibt bestehen! Das sich als Bürgermeister Stützen-lassen durch die rechtsreaktionäre AfD ist für Herrn Mang als Sozialdemokrat absolut undenkbar! Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Für Herrn Martin Hahn nicht.Und für Herrn Mang nicht. Am Abwahl-Abend hat die AfD obsiegt. Das ist niemals hinnehmbar!
Achim Kämpflein:
Wow - was für ein Verbrechen! Hat die Polizei nichts bedeutsameres zu berichten, als sich mit einer solchen Pressemeldung lächerlich zu machen?
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