Allgemeine Berichte | 24.11.2017

Volksbank RheinAhrEifel fördert Herzensangelegenheiten in der Region - Bereits 12.000 Euro für Projekte zur Verfügung gestellt

Digitale Spenden-Plattform

V.l. Jan-Erik Burkard, Team Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank RheinAhrEifel, Monika Oberdieck, Vorsitzende des Musikvereins Gillenfeld und Thomas Klassmann, Direktor Regionalmarkt Eifel der Volksbank RheinAhrEifel. Privat

Daun. Unter dem Namen „Viele schaffen mehr“ hat die Volksbank RheinAhrEifel eG die erste digitale Crowdfunding-Plattform für gemeinnützige Projekte in der Region ins Leben gerufen. Crowdfunding (zu Deutsch: Schwarmfinanzierung) ist ein innovatives Modell, bei dem eine Vielzahl von Menschen gemeinsam Projekte realisieren können. Auf www.voba-rheinahreifel.viele-schaffen-mehr.de stellen soziale, karitative und kulturelle Einrichtungen, Initiativen und Vereine ihre Projektideen vor. Interessierte können ihre Ideen finanziell unterstützen und machen damit eine Umsetzung möglich. Damit möglichst viele gute Ideen realisiert werden können, bezuschusst die Volksbank RheinAhrEifel Projekte zusätzlich: Für jeden zahlenden Unterstützer ab fünf Euro, spendet die Bank zusätzlich fünf Euro. „Die Idee hinter dieser digitalen Plattform ist urgenossenschaftlich und passt deshalb perfekt zu unserer Genossenschaftsbank“, erklärt Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel der Volksbank RheinAhrEifel eG. „Wir bieten damit Vereinen und Ehrenamtlichen eine digitale Plattform, um für sich und ihre Idee zu werben – aber auch nach Lösungen, um Projekte zu finanzieren.“ „Viele schaffen mehr“ ist offen für kleine und große Projekte und kann bereits erste Erfolge verbuchen: Insgesamt kamen über die Plattform bereits 12.000 Euro zusammen. Besonders der Musikverein Gillenfeld 1885 e.V. konnte über die Plattform die Finanzierung neuer Uniformjacken sicherstellen, wie die Vereinsvorsitzende Monika Oberdieck im Gespräch berichtete. „Für uns ist es als Bank spannend zu sehen, welche Projekte gut ankommen und somit auch von uns mit einem höheren Spendenbetrag unterstützt werden“, sagt Thomas Klassmann. „Das ist ein demokratisches System, das es uns als Bank auch einfach macht, unsere Spenden nach den Wünschen unserer Mitglieder und Kunden zu verteilen. Damit übertragen wir den Grundgedanken unserer Genossenschaftsbank auch in die digitale Welt.“

Einfache Spendenplattform

Die Volksbank setzt dabei auf eine Plattform, die für die Nutzer einfach gestaltet ist und von den Projektinitiatoren einen überschaubaren Aufwand erfordert. Zunächst gilt es, das Projekt anhand eines Fragenkatalogs zu skizzieren, ebenso können Bilder, Videos etc. eingestellt werden. Nachdem ein Wunschbetrag festgesetzt wird, kann das Projekt in die sogenannte „Fanphase“ starten. Sobald eine ausreichende Anzahl an potenziellen Unterstützern gefunden wurde, wird das Projekt in die Finanzierungsphase überführt. Ist das Finanzierungsziel innerhalb einer festgesetzten Frist von drei Monaten erfüllt, wird die Gesamtsumme von der Bank ausgezahlt. Kommt das erforderte Spendengeld nicht zusammen, werden alle Einzelspenden wieder an die Spender zurück überwiesen. Die Nutzer der Plattform „Viele schaffen mehr“ erhalten dann aber immerhin den Betrag, den die Bank bis zum Ende des Projektes hinzugegeben hat.

Pressemitteilung Volksbank

RheinAhrEifel eG

V.l. Jan-Erik Burkard, Team Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank RheinAhrEifel, Monika Oberdieck, Vorsitzende des Musikvereins Gillenfeld und Thomas Klassmann, Direktor Regionalmarkt Eifel der Volksbank RheinAhrEifel. Foto: Privat

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