Allgemeine Berichte | 11.05.2026

3. inframeta-Regionaltreffen in Andernach:

Digitalisierung, Vernetzung und Frühwarnsysteme im Fokus

Interessante Einblicke bei einem tollen Ausblick.  Foto: privat

Andernach. Mit einem eindrucksvollen Blick über den Andernacher Hafen vom „Alten Hafenbüro“ aus begann am 5. Mai das 3. Regionaltreffen der inframeta eG. In der besonderen Atmosphäre des KLV-Terminals kamen Vertreter von drei kommunalen Bauherren sowie vier Ingenieurbüros zusammen, um sich über digitale Lösungen, regionale Zusammenarbeit und innovative Ansätze für Infrastrukturprojekte auszutauschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die praktische Nutzung der Plattform infraShare. Jens Schopphoven von der GTM Geotechnik Mittelrhein GmbH berichtete aus der täglichen Praxis seines Unternehmens, das bereits mehrere hundert geotechnische Untersuchungs- und Beratungsprojekte durchgeführt hat und dadurch über umfangreiche Kenntnisse des regionalen Untergrundes verfügt. Durch die Nutzung von infraShare könnten diese Informationen künftig einfacher geteilt und für andere Akteure nutzbar gemacht werden.

Relevante Informationen dank KI

Besonderes Interesse fand zudem der vorgestellte Büro-Workflow mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz.

Schopphoven erläuterte, wie mithilfe von KI relevante Informationen automatisiert für kurze Projektsteckbriefe auf infraShare zusammengestellt und eingepflegt werden können. Der dafür notwendige Aufwand reduziere sich auf wenige Minuten. Auch Vertreter des Abwasserwerks Vordereifel berichteten positiv über ihre Erfahrungen mit der Plattform. Eine Mitarbeiterin habe sich innerhalb kurzer Zeit eigenständig in infraShare eingearbeitet und könne das System inzwischen sicher anwenden. Ebenfalls intensiv diskutiert wurde infraMessage. Anhand verschiedener Praxisbeispiele wurden Möglichkeiten der digitalen Kommunikation vorgestellt, insbesondere im Zusammenhang mit Flyern und dem Einsatz bei Baustellen. Der erfolgreiche Einsatz von infraDouble bei der Anliegerversammlung zur Breite Straße habe gezeigt, welches Potenzial digitale Beteiligungs- und Informationsformate bieten. Ein weiteres zentrales Thema war die Idee eines kommunalen Frühwarnsystems für das Nette- und Elzeinzugsgebiet. Am Beispiel von ahrSure wurde verdeutlicht, wie wichtig eine rechtzeitige Warnung im Ernstfall ist und welche Herausforderungen zwischen einem zu frühen und einem zu späten Warnen bestehen.

Weitere Treffen geplant

Zum Abschluss vereinbarten die Teilnehmer, den Austausch künftig im digitalen Regionalforum Andernach fortzusetzen. Zudem steht bereits der nächste Präsenztermin fest: Das nächste Regionaltreffen soll am 1. Dezember 2026 erneut im Alten Hafengebäude in Andernach stattfinden. Darüber hinaus wurde auf weitere Veranstaltungen hingewiesen. Am 21. Mai 2026 ist ein einstündiges infraShare-Webinar geplant, gefolgt vom überregionalen Netzwerktreffen am 2. Juni 2026. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind unter inframeta.de/akademie verfügbar.

Interessante Einblicke bei einem tollen Ausblick. Foto: privat

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