Dohr und Klotten als Schwerpunktgemeinden der Dorferneuerung anerkannt
Dohr/Klotten. Innenminister Michael Ebling erkennt insgesamt 21 Kommunen als neue Schwerpunktgemeinden an, darunter auch die Gemeinden Dohr und Klotten aus dem Landkreis Cochem-Zell.
Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde erfolgt für die Dauer von acht Jahren. Durch die Anerkennung geht die Dorferneuerung gegenüber den Kommunen die Verpflichtung ein, Fördermittel für öffentliche und private Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Für die Stärkung der Innenentwicklung steht den privaten und öffentlichen Bauherrn eine qualifizierte Bauberatung zur Verfügung.
Für die 617 Einwohner zählende Gemeinde Dohr bedeutet dies, dem Bevölkerungsrückgang und der Überalterung der Bevölkerung entgegenzuwirken und Dohr als Wohn- und Arbeitsstandort attraktiver zu gestalten. Daher hat sich die Gemeinde einiges vorgenommen: Neben einer Dorfmoderation mit Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger soll das veraltete Dorferneuerungskonzept fortgeschrieben und neue Projekte entwickelt werden. Als wohl größtes Projekt hat sich die Ortsgemeinde die Neugestaltung der Ortsmitte auf die Fahne geschrieben. Das Gemeindehaus soll erneuert bzw. neugebaut und die Umgebung samt Kinderspielplatz neu gestaltet werden.
Auch die Ortsgemeinde Klotten steht vor den Herausforderungen des demographischen Wandels sowie einer stetig sinkenden Bevölkerungsanzahl. Auch das Dorfentwicklungskonzept aus dem Jahr 1991 entspricht nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten in Klotten. Auswirkungen der zuvor genannten Herausforderungen zeigen sich vor allem im Ortskern: leerstehende Wohngebäude und ehemals gewerblich genutzte Immobilien. Frühere Lokale und Gaststätten sind geschlossen. Ein Neubaugebiet gibt es nicht. Mittlerweile ist die Grundschule geschlossen, ebenso die Bankfiliale. Außerdem hat sich der Sportverein aufgelöst und ein Allgemeinmediziner ist nicht mehr vor Ort.
Eine wichtige Dorferneuerungsmaßnahme konnte kürzlich abgeschlossen werden, sodass nun ein Dorfladen der Grundversorgung im Ort dient. Im Rahmen der Schwerpunktanerkennung möchte die Gemeinde das Bahnhofsgebäude erwerben, das Gelände verkehrssicher machen und die Außengestaltung des Gebäudes angehen. Langfristig sind in Klotten die Schaffung von Freiflächen und die Entwicklung einer Generationenstätte geplant.
Kürzlich fand eine Feierstunde mit Urkundenübergabe durch Innenminister Ebling in Mainz statt. Neben den Vertretern und Vertreterinnen aus den Ortsgemeinden nahm auch für den Landkreis die Erste Kreisbeigeordnete Anke Beilstein in Vertretung für Landrat Schnur teil.
Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Dorferneuerung: Madeleine Reis, madeleine.reis@cochem-zell.de oder unter Tel. (0 26 71) 61 -6 95.
Pressemitteilung des
Kreis Cochem-Zell
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